STUDIE: Volksschule: Nur wenige brechen Schule ab

Gemäss einer Studie brechen bis zu 6 Prozent der Schweizer Oberstufenschüler vorzeitig die Schule ab. Erfreulich: Im Kanton Luzern sind es deutlich weniger.

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Charles Vincent, Vorsteher des Amts für Volksschulbildung. (Archivbild Peter Fischli/Neue LZ)

Charles Vincent, Vorsteher des Amts für Volksschulbildung. (Archivbild Peter Fischli/Neue LZ)

In der Schweiz sollen gemäss einer Studie der Universität Fribourg rund 5000 Oberstufenschüler pro Jahr die Schule vorzeitig verlassen. Dies entspricht 2 Prozent der Acht- und Neuntklässler in der Schweiz. Insgesamt wurden 4000 Schüler beobachtet. Die Quote der Schulabbrecher (Drop-outs) lag zwar nur bei diesen 2 Prozent. Margrit Stamm, Professorin für Erziehungswissenschaften an der Uni Fribourg und Verfasserin der Studie, rechnet aber mit einer hohen Dunkelziffer nicht gemeldeter Fälle. Diese miteinberechnet dürfte die Quote bei 6 Prozent liegen.

6 Prozent hiesse im Kanton Luzern: Jährlich schmeissen 240 Oberstufenschüler vor dem Abschluss der obligatorischen neun Schuljahre den Bettel hin oder werden aus der Schule entlassen. Gemäss Charles Vincent, Leiter der Dienststelle Volksschulbildung des Kantons Luzern, dürfte es sich mit Einberechnung der Dunkelziffer um maximal 40 vorzeitige Schulaustritte pro Jahr handeln. «Das entspricht 1 Prozent der gesamten Schülerschaft der neunten Klassen.»

Harry Tresch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.