Studiengebühren sollen steigen

Die PHZ Luzern will die Semestergebühren von 550 auf 600 Franken anheben. Grund dafür ist auch das Sparpaket des Parlaments.

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Bild: Grafik Neue LZ

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Die Massnahme ist unbeliebt, trotzdem bringt sie jetzt Hans-Rudolf Schärer, Rektor der PHZ Luzern, aufs Tapet. Im kommenden Herbst sollen die Semestergebühren der PHZ Luzern von 550 auf 600 Franken angehoben werden. «Die PHZ Luzern hält in Anbetracht des ausserordentlichen Spardrucks und im Vergleich mit den Gebühren der anderen Hochschulen in der Schweiz eine solche Erhöhung der Semestergebühr für vertretbar», sagt Schärer.

Jaggy liebäugelt auch

Bei der Hochschule Luzern ist eine Erhöhung der Gebühren zwar noch nicht unmittelbar ein Thema, doch der Gedanke ist Rektorin Sabine Jaggy nicht unsympathisch: «Ich kann mir eine Erhöhung der Studiengebühren vorstellen und fände das sogar angebracht», allerdings nur unter Voraussetzungen: So müsse dies schweizweit geschehen, einhergehen mit einem gut ausgebauten Stipendienwesen, und es dürften keine Sonderregelungen für ausländische Studenten gelten. An der Universität Luzern ist eine Erhöhung der Semestergebühren aus Budgetgründen kein Thema. Im Vergleich zur PHZ Luzern und zur Hochschule Luzern wird die Uni die Sparvorgaben des Kantons für dieses und das nächste Jahr wohl einhalten können.

Das Luzerner Kantonsparlament hat im letzten September ein Sparpaket beschlossen. Dies sieht vor, dass die drei Hochschulen bis 2012 rund 7 Millionen weniger aus der Staatskasse bekommen, als vor dem Sparpaket in der langfristigen Finanzplanung vorgesehen war.

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Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.

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