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STUDIUM: Universität Luzern: Anmeldungen «auf Kurs» und Asbestfunde

Die neue Wirtschaftsfakultät der Universität Luzern nimmt im Herbst ihren Betrieb auf. Die ordentliche Anmeldefrist ist abgelaufen. Zudem wurde Asbest bei WC-Anlagen gefunden.
Das Hauptgebäude der Uni Luzern. Wie gross ist das Interesse der Studenten an der neuen Wirtschaftsfakultät? (Archivbild Dominik Wunderli)

Das Hauptgebäude der Uni Luzern. Wie gross ist das Interesse der Studenten an der neuen Wirtschaftsfakultät? (Archivbild Dominik Wunderli)

Man sei auf Kurs und zufrieden mit der Entwicklung der Anmeldungen, sagte ein Uni-Sprecher auf Anfrage. Wie viele Studenten sich für den erstmals startenden Bachelor-Studiengang eingeschrieben haben, will die Uni erst im Herbst verraten. Bis Ende August könnten noch Anmeldungen gegen einen Aufpreis gemacht werden, teilte der Uni-Sprecher mit. Zudem könnten Anmeldungen auch nach dem Start des Semesters Mitte September wieder zurückgezogen werden.

Die ordentliche Anmeldefrist war Ende April abgelaufen. Zuvor hatte die Uni stets angegeben, dass sie zu Beginn mit 100 bis 150 Studierenden rechnet.

Die Universität Luzern bietet ab Herbst 2016 erstmals auch ein Bachelor-Studium in Wirtschaftswissenschaften an. Dafür gründete die kleinste Uni der Schweiz eine neue, vierte Fakultät. Das Volk hatte dem Ausbau 2014 zugestimmt.

Das Bachelorstudium dauert in Luzern wie üblich sechs Semester. Anders als an anderen Unis sollen die Grundlagen in Volkswirtschaft und Betriebswirtschaft im gesamten Studienverlauf parallel vermittelt werden. Zudem sollen in Luzern rechtswissenschaftliche Lehrveranstaltungen einen prominenten Platz einnehmen.

Für den neuen Studiengang ist der Einsatz von zunächst sieben Professoren und vier ständigen Gastprofessoren geplant. Gründungsdekan ist Christoph A. Schaltegger.

Der Aufbau der neuen Fakultät kostet rund vier Millionen Franken. 3,4 Millionen Franken sammelte die Uni bei Stiftungen, Firmen und Privaten. Den Rest will die Uni falls nötig aus dem Eigenkapital finanzieren.

Asbest an der Uni

Bei WC-Anlagen, die noch aus der Zeit der Uni als Postgebäude stammen, müssen Rohre ersetzt werden. An Keramikplatten wurde asbesthaltiger Klebstoff gefunden, wie «Zentralplus» mit Berufung auf den Blog des Journalisten Conradin Knabenhans berichtet. Da der Asbest im Kleber gebunden sei, habe keine Gefahr für die Gesundheit bestanden, erklärte Uni-Sprecher Lukas Portmann. Die Sanierungsarbeiten werden während den jährlichen Unterhaltsarbeiten durchgeführt. Das Hauptgebäude bleibt dann für zwei Wochen geschlossen.

sda/red

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