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SUBVENTIONEN/MUSEEN: Bund unterstützt Museen: Jährlich über 1,5 Millionen für das Verkehrshaus

Mit insgesamt 9,4 Millionen Franken an Betriebsbeiträgen vom Bund kann das Verkehrshaus der Schweiz in den Jahren 2017 bis 2022 rechnen. Es ist eines von 13 Museen, die vom Bundesamf für Kultur Gelder erhalten.
Das Verkehrshaus der Schweiz in Luzern. (Bild: Corinne Glanzmann (Luzern, 7. Februar 2014))

Das Verkehrshaus der Schweiz in Luzern. (Bild: Corinne Glanzmann (Luzern, 7. Februar 2014))

Das Verkehrshaus der Schweiz erhält für das laufende Jahr vom Bundesamt für Kultur (BAK) einen Betriebsbeitrag von 1,6 Millionen Franken. Für die Jahre 2018 bis 2022 werden es jährlich 1,56 Millionen sein. Damit spricht das BAK für das Transportmuseum in Luzern die höchsten aller Beiträge.

Das Bundesamt für Kultur (BAK) leistet in der Förderperiode 2018 bis 2022 jährlich etwa 5,9 Millionen Franken an Betriebskostenbeiträgen für Museen. Das ist eine Million mehr als 2017. Die Anzahl der unterstützten Institutionen steigt von sieben auf dreizehn.

In der Vergangenheit unterstützte das BAK sieben Museen mit jährlichen Betriebsbeiträgen. Die Auswahl der Institutionen wurde bisher in der Kulturbotschaft durch Bundesrat und Parlament festgelegt. Wie in der aktuellen Kulturbotschaft 2016-2020 angekündigt, vollzieht das BAK per 2018 einen Systemwechsel.

Dabei gibt es auch Museen, die Einbussen in Kauf nehmen müssen. Von den Museen, die Einbussen in Kauf nehmen müssen. Am härtesten trifft es das Alpine Museum in Bern: 2017 erhielt es noch 1,02 Millionen Franken, 2018 sind es inklusive Überbrückung 714'000 Franken, danach nur noch 250'000 Franken. Das Schweizerische Sportmuseum in Münchenstein (BL) und das Schweizerische Architekturmuseum Basel gehen ab 2019 sogar ganz leer aus.

»» Die Liste der Betriebsbeitäge finden Sie hier.

sda/cv

Neues Förderverfahren

Mit dem neuen Förderverfahren findet 2018 ein Systemwechsel statt. Bisher hatten Bundesrat und Parlament in der Kulturbotschaft bestimmt, welche Institutionen unterstützt werden. Diejenigen, die früher Beiträge erhielten und jetzt keine mehr oder deutlich weniger, bekommen für 2018 eine einmalige Überbrückungszahlung in Höhe von 70 Prozent der bisherigen Finanzhilfe.

Neu mussten sich die Museen bewerben. 35 Gesuche wurden eingereicht. Die Erfordernisse für einen Beitrag waren folgende: Die Museen müssen eine gesamtschweizerisch bedeutsame Ausstrahlung und Qualität aufweisen, über eine für das kulturelle Erbe der Schweiz bedeutsame und einzigartige Sammlung von hohem kulturellem Wert verfügen sowie eine innovative und breite Vermittlungsarbeit leisten.

Die Stiftsbibliothek St. Gallen ist eine von acht musealen Institutionen, die ab 2018 neu Betriebskostenbeiträge vom Bund bekommen. (Archivbild) (Bild: KEYSTONE/EDDY RISCH)

Die Stiftsbibliothek St. Gallen ist eine von acht musealen Institutionen, die ab 2018 neu Betriebskostenbeiträge vom Bund bekommen. (Archivbild) (Bild: KEYSTONE/EDDY RISCH)

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