SUCHAKTION: Nächtliches Notsignal am Pilatus

Am Samstagabend suchte die Rega mit einem Rettungshelikopter nach mutmasslich vermissten Berggängern am Pilatus.

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Ein Rega-Helikopter, ausgerüstet mit zusätzlichem Schweinwerfer. (Themenbild/pd)

Ein Rega-Helikopter, ausgerüstet mit zusätzlichem Schweinwerfer. (Themenbild/pd)

Gegen halb zehn informierte die Luzerner Polizei den Wirt des Restaurants Alpgschwänd in Hergiswil über die Suchaktion. «Sie haben mir erzählt, dass mehrere Personen bei der Polizei anriefen und unabhängig von einander SOS-Leuchtzeichen aus dem Gebiet des Klimsenhorns gemeldet hätten», sagte der Wirt am Samstagabend gegenüber der Neuen Luzerner Zeitung. «Ich wurde gebeten nachzuschauen, weil ich von meinem Restaurant aus einen guten Blick habe», so der Wirt weiter.

Polizei bestätigt den Einsatz
Der Wirt und seine Gäste haben im Pilatusgebirge keine Leuchtzeichen gesehen. Dennoch flog die Rega gegen 22 Uhr mit einem Rettungshelikopter los. Mit Suchlampen überflogen die Einsatzkräfte das Gebirge, laut Augenzeugen vorwiegend im Gebiet Klimsen/Pilatuskapelle.

Die Polizei bestätigte den Einsatz auf Anfrage, wollte zum Zwischenfall aber keine weiteren Angaben machen. So blieb es Samstag bis am späten Abend unklar, ob sich am Pilatus tatsächlich ein Bergdrama ereignet hat oder ob sich allenfalls ein paar Spinner mit starken Taschenlampen einen üblen Scherz erlaubten.

pi.