Sucht im Alter – das tun die Heime

Alkoholkranke Männer und medikamentensüchtige Frauen stellen die Altersheime vor grosse Herausforderungen. Im Härtefall droht der Rauswurf.

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Alkohol - auch in den Luzerner Heimen ist die Suchtproblematik ein Thema. (Bild: Archiv / Neue LZ)

Alkohol - auch in den Luzerner Heimen ist die Suchtproblematik ein Thema. (Bild: Archiv / Neue LZ)

Alkoholkranke Männer und medikamentenabhängige Frauen stellen die Luzerner Alters- und Pflegeheime vor grosse Herausforderungen. «Für einige Leute mussten wir sogar schon Alkoholverbote verhängen», sagt etwa Richard Kolly, Geschäftsführer der Betagtenzentren Emmen AG. Und Fabian Steinmann, Leiter der dortigen Pflege und Betreuung, sagt: «Wir stellen fest, dass viele Personen, die bei uns eintreten, Schlafmittel nehmen, die schnell abhängig machen.»

Wenn die Sucht zum Problem wird, reagiert man in Emmen folgendermassen: «Wir greifen ein», so Kolly, «und handeln mit den Leuten klare Abmachungen aus.» Als letzte Konsequenz wird den Bewohnern gekündigt.

Luzia Mattmann

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