SÜDPOL: Weiterhin Ärger mit den Musikschulräumen

Die Musikschule im Südpol leidet unter Lärm aus anderen Zimmern. Von einem Umzug in ein Provisorium wären 1500 Schüler betroffen.

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Spielt die Tuba im Nebenzimmer, hat die Harfe keine Chance. Im Bild Samira Inglin und Musiklehrer Remo Capra am Instrumentenparcours im März 2009. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Spielt die Tuba im Nebenzimmer, hat die Harfe keine Chance. Im Bild Samira Inglin und Musiklehrer Remo Capra am Instrumentenparcours im März 2009. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Die Situation für die Musikschule Luzern im Kulturwerkplatz Südpol ist schwierig. Wegen der Akustikprobleme ist es möglich, dass die ganzen Böden im Südpol im Bereich der Musikschule herausgerissen werden müssen.

Auf baldige Klarheit hofft Musikschulrektor Yves Illi. «Ich erkenne meine Mitarbeiter am Geräusch ihres Gangs», sagt er. Die ersten Massnahmen in den Fasnachtsferien, bei denen alle Fugen erneuert wurden, haben laut Illi kaum Besserung gebracht. Grund: Für die Schalldämpfung im Boden seien Isoliermatten verwendet worden, die fünfmal härter seien als vorgesehen.

Wird keine alternative Lösung für das Problem gefunden, könnte es sein, dass die Musikschule in ein Provisorium ausweichen muss. Laut Illi wären davon rund 1500 Schüler und 38 Lehrkräfte betroffen. Wer für weitere Massnahmen haften und in welchem Umfang diese getroffen werden müssen, ist noch unklar.

Susanne Balli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.