Summer Sound soll kleiner werden

Rund 16'000 Musikfans besuchten das Summer Sound in Sursee. Besonders die Konzerte am Donnerstag und Freitag konnten die Erwartungen der Veranstalter nicht erfüllen. Dies soll für das nächste Jahr Konsequenzen haben.

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Das Gelände auf dem Zirkusplatz in Sursee war nur am Samstag gut gefüllt. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Das Gelände auf dem Zirkusplatz in Sursee war nur am Samstag gut gefüllt. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Von Donnerstag bis Samstag war Sursee das Pop- und Rock-Mekka der Zentralschweiz. Zum zweiten Mal fand das Summer-Sound-Open-Air auf dem Zirkusplatz statt – und das mit hochkarätigen Show-Acts. Der kanadische Charts-Rocker Bryan Adams setzte am Samstagabend den Schlusspunkt vor 10'000 Fans. An den beiden Tagen zuvor gastierten Jimmy Cliff, Peter Maffay, der Singer-Songwriter Milow oder auch die Schweizer DSDS-Überflieger Luca Hänni und Jesse Rich in Sursee.

Bryan Adams verwöhnte das Publikum mit seinen Hits. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
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Das Openair Gelände bei der Stadthalle Sursee war am Samstagabend gut gefüllt. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Peter Maffay eröffnete am Donnerstag das Openair. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)
Peter Maffay mit Band. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)
Jimmy Cliff war gerne in Sursee zu Gast. (Bild: Sasa Rasic/Neue LZ)
Jimmy Cliff legt Gefühl in die Stimme. (Bild: Sasa Rasic /Neue LZ)
Ein Weltstar in Sursee: Bryan Adams. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Adams mit leisen und rockigen Tönen. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Bryan Adams verwöhnte das Publikum mit seinen Hits. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Nur noch zwei Tage

Dass der Samstag mit Bryan Adams am beliebtesten sein wird, war Veranstalter Martin Lüthy bereits im Vorfeld klar. Die anderen beiden zum Teil verregneten Tage waren jedoch mit je rund 3000 Zuschauern eine Enttäuschung. Die grossen Frequentierungsunterschiede sollen laut Lüthy Auswirkungen auf die Planung im nächsten Jahr haben: «Die drei Tage haben gezeigt, dass für ein Festival mit einem solchen Einzugsgebiet wie in Sursee zwei Tage wahrscheinlich besser wären». Waren es an der ersten Ausgabe 2011 also noch fünf Tage, wird Lüthy das Festival im kommenden Jahr nochmals von den jetzigen drei Tagen auf zwei Tage verkleinern.

«Es gibt auch für die nächsten Jahre noch einige hochkarätige Musiker, die ich versuchen werde ans Summer Sound zu holen», sagt Lüthy. «Ich habe einmal gesagt, ich würde erst aufhören, wenn es mir gelungen sei, AC/DC für einen Auftritt zu verpflichten.»

Pascal Münger/bep