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SUPER LEAGUE: Entlebucher Schiedsrichter wird Halbprofi

Die Swiss Football League führt in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Fussballverband ab dem 1. Januar 2018 für sieben Spitzenschiedsrichter und sechs Assistenten die Halbprofessionalisierung ein. Dazu gehört auch ein Zentralschweizer.
Ist Schiedsrichter in der Super League: Urs Schnyder. (Bild: Boris Bügrisser / Neue LZ)

Ist Schiedsrichter in der Super League: Urs Schnyder. (Bild: Boris Bügrisser / Neue LZ)

Der Luzerner Super League-Schiedsrichter Urs Schnyder wird künftig als Halbprofi die Spiele der Super League leiten. Das gab die Swiss Football League (SFL) am Montag bekannt. Mit dem 31-jährigen Entlebucher, der vom Schweizerischen Fussballverband (SFV) auf den 1. Januar 2018 hin auch noch zum Fifa-Schiedsrichter ernannt worden ist, pfeift vielleicht schon bald wieder ein Schweizer Unparteiischer internationale Turniere.

Zuletzt war der vor Langem zurückgetretene Schweizer Massimo Busacca 2010 als Schiedsrichter an der Weltmeisterschaft in Südafrika im Einsatz. Seither brachte es kein Schweizer Referee mehr an eine EM- oder WM-Endrunde. Auch dank der Halbprofessionalisierung soll es jedoch ein komplettes Schweizer Referee-Team (Schiedsrichter und zwei Assistenten) an die Weltmeisterschaft 2022 in Katar bringen.

Mehr Qualität erhofft

Nebst dem Luzerner Urs Schnyder stehen mit Beginn der Rückrunde in Super League und Challenge League die folgenden sieben Schiedsrichter halbprofessionell auf dem Platz: Alain Bieri, Adrien Jaccottet, Stephan Klossner, Fedayi San und Sandro Schärer sowie Lionel Tschudi, der wie Schnyder neu in den Status des FIFA-Schiedsrichters aufrückt. Die künftigen Halbprofis unter den Assistenten sind Stéphane De Almeida, Vital Jobin, Raffael Zeder, Remy Zgraggen, Bekim Zogaj und Marco Zürcher.

Die betreffenden Schiedsrichter werden künftig höchstens noch zu 50 Prozent in ihren angestammten Berufen arbeiten können, die Assistenten höchstens noch zu 60 Prozent. Ziel der Massnahme, für die SFL und SFV gemeinsam rund 750'000 Franken mehr ins Schiedsrichterwesen investieren, ist in erster Linie eine Steigerung des Niveaus. (sda/dvm)

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