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SURSEE: 60 Millionen für den Städtlipark

Im Städtlipark werden 60 Eigentumswohnungen gebaut. Bis die Bagger auffuhren, dauerte es mehr als zehn Jahre.
Ernesto Piazza
In unmittelbarer Nähe zum Städtli Sursee entstehen für rund 60 Millionen Franken 60 Eigentumswohnungen. (Bild: Visualisierung PD)

In unmittelbarer Nähe zum Städtli Sursee entstehen für rund 60 Millionen Franken 60 Eigentumswohnungen. (Bild: Visualisierung PD)

Ernesto Piazza

Ungebremste Bautätigkeit in Sursee: Auf dem Boden der zwei alteingesessenen Surseer Familien Beck und Wey realisiert Ernst Maréchaux, Inhaber der Maréchaux AG, Luzern, 60 Eigentumswohnungen. Die sieben Häuser verfügen inklusive Attikageschoss über vier respektive fünf Etagen. Die Wohnungen bewegen sich in den Segmenten 3½ bis 5½ Zimmer. Die parkähnliche Umgebung ist als Fussgängerzone geplant und bleibt autofrei. Als Zugang zum Städtlipark steht den mobilen Verkehrsteilnehmern eine zirka 100 Plätze umfassende Tiefgarage zur Verfügung. Das Investitionsvolumen der gesamten, in unmittelbarer Nähe zum Städtli gelegenen Überbauung, beläuft sich auf rund 60 Millionen Franken.

Spital als Pluspunkt

«Sursee ist das Zentrum in einer boomenden Region», sagt Ernst Maréchaux zu den Beweggründen für den Bau des Städtliparks. Kulturell wie sportlich Interessierten biete die Stadt eine umfassende Infrastruktur. Das Bildungsangebot und die medizinische Versorgung sieht er als zusätzliche Pluspunkte. Der Bauherr sagt: «Die künftigen Wohneigentümer profitieren einerseits vom urbanen Angebot und leben andererseits dennoch im Grünen.» Weiter streicht er die zentrale Lage zum Städtli als für künftige Wohneigentümer «sehr interessant» heraus. Auch zu Fuss ist das Herzstück über ein Nachbargrundstück in wenigen Gehminuten erreichbar.

Maréchaux beabsichtigt mit dem Projekt, «attraktiven Wohnraum für eine anspruchsvolle Käuferschaft» zu realisieren. Die Verkaufspreise für die Objekte bewegen sich in einer Bandbreite zwischen 850'000 Franken und 1,1 Millionen.

Die Überbauung erstreckt sich über rund 14 500 Quadratmeter. Während Maréchaux den grössten Teil dieses Landes von den Familien Beck und Wey kaufen konnte, trug die Stadt Sursee mit dem Verkauf von rund 1000 Quadratmetern ebenfalls zum Projekt bei.

Er habe seinerzeit «zufällig von der Erwerbsmöglichkeit dieser Grundstücke erfahren», erinnert sich der Bauherr. Allerdings brauchte der Unternehmer – nachdem er 2004 die Beck-Parzelle und somit die ersten 6000 Quadratmeter gekauft hatte – bis zur Erteilung der Baubewilligung viel Geduld. Der Prozess sei nicht immer einfach gewesen, sagt er. Doch im vergangenen Jahr erhielt er nach Bereinigung von diversen Einspracheverfahren für den Bau der ersten 50 Eigentumswohnungen grünes Licht. «Diese können wir ab sofort realisieren.» Für das siebte Haus und damit die restlichen 10 Einheiten steht die Baubewilligung noch aus. Der Unternehmer hofft aber, dass er sie baldmöglichst erhält.

Ein Drittel der Wohnungen weg

Dass die Stadt Sursee vom Verkehr – speziell in Stosszeiten – stark geplagt wird, betrachtet er für die Überbauung keineswegs als Hindernis. Im Gegenteil: «Vom Beckenhof-Gebiet ist die Anbindung an die Autobahn gut.» Dementsprechend stossen die Objekte auf ein grosses Echo. Bereits mehr als ein Drittel der Wohnungen sind reserviert oder verkauft. Maréchaux erwartet die Klientel vor allem aus der Stadt Sursee und deren näherer Umgebung. Der Bezug der Wohnungen ist für den Zeitraum vom 1. März bis 1. Juni 2017 geplant.

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