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SURSEE: Autohaus weicht Bankgebäude

Die Luzerner Kantonalbank plant ein neues Bankgebäude inklusive Wohnungen. Vieles ist noch unklar, doch eines steht fest: Das Gebäude soll herausstechen.
Ismail Osman
Auf dem Areal der Auto Wyder AG an der Bahnhofstrasse in Sursee plant die Luzerner Kantonalbank ein neues Gebäude. (Bild Manuela Jans)

Auf dem Areal der Auto Wyder AG an der Bahnhofstrasse in Sursee plant die Luzerner Kantonalbank ein neues Gebäude. (Bild Manuela Jans)

Die Luzerner Kantonalbank hat in der Stadt Sursee ein über 3100 Quadratmeter grosses Grundstück an der Bahnhofstrasse 33 erworben. Dort, wo sich heute die Garage der Auto Wyder AG befindet – unmittelbar gegenüber des Einkaufszentrums Surseepark –, plant die Kantonalbank, ein neues Bankgebäude mit Wohnungen in den Obergeschossen zu errichten. Über den Verkaufspreis wurde von beiden Seiten Stillschweigen vereinbart.

Unklarer Zeithorizont

Wie Daniel von Arx, Sprecher der Kantonalbank, auf Anfrage mitteilt, wurde der Grundstückerwerb letzte Woche beurkundet. «Planung und Projektierung werden nächstens beginnen.» In welchen Dimensionen sich das Gebäude bewegt, sprich, wie viel Wohnungen und Stockwerke entstehen sollen, könne zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt werden. Die Bank rechnet mit dem Baustart im Frühjahr 2017. Wann das Gebäude eröffnet werden soll, ist allerdings auch noch unklar. «Aussagen zum Zeithorizont sind heute noch nicht möglich», sagt von Arx.

Fest steht einzig, dass es ein modernes Bankgebäude werden soll, das auffallen soll: «Wir sehen auf diesem Areal grosses Entwicklungspotenzial», sagt Daniel Salzmann, Mitglied der Geschäftsleitung der Luzerner Kantonalbank. «Mit unserem neuen Gebäude möchten wir in Sursee auch einen städtebaulichen Akzent setzen.»

Bisherige Filialen werden schliessen

Im neuen Gebäude sollen sowohl die Filiale in der Oberstadt Sursee als auch die Zweigstelle im Einkaufszentrum Surseepark zusammengeführt werden. «Ein Grund für die Zusammenlegung sind die zu engen Platzverhältnisse am Standort Sursee Oberstadt», erklärt von Arx. Die heutige Filiale in der Oberstadt befindet sich in drei aneinandergebauten Altstadthäusern mit mehreren Treppenhäusern. Diese Tatsache würde auch interne Abläufe erschweren, sagt von Arx. Die Mitarbeiter der Oberstadtfiliale und der Zweigstelle im Surseepark sollen im neuen Gebäude voraussichtlich übernommen werden: «Der Regionalsitz Sursee ist ein sehr erfolgreicher Standort, ein Abbau von Personal ist daher aktuell kein Thema», sagt von Arx.

Autohaus legt Standorte zusammen

Die Auto Wyder AG hat eine lange Geschichte in Sursee und betreibt dort eine Garage an zwei Standorten: Neben jenem an der Bahnhofstrasse besteht ein weiterer an der Moosgasse 14 in der Nähe der Autobahn. Dort soll bis Ende 2016 ein Ergänzungsbau erstellt werden, um die Betriebsstandorte zusammenführen zu können. Die Mehrheit der 23 Angestellten arbeitet an der Bahnhof­strasse. «Hier befindet sich der gesamte technische Betrieb mit Reparaturwerkstatt, Ersatzteillager und Carros­serie», erklärt Geschäftsführer Peter Wyder. «Der Standort an der Moosgasse ist vor allem unsere Verkaufsfläche.» Künftig will man die beiden Betriebszweige in der Moosgasse zusammenlegen. «Wenn alles gut läuft, können wir 2015 mit den Bauarbeiten beginnen und so einen nahtlosen Übergang bewerkstelligen», sagt Wyder. «Es macht für uns einfach Sinn, unsere Leistungen an einem Ort zu bündeln – es ist für uns ohne Frage ein wichtiger Schritt in die Zukunft.»

Traditionshaus besteht seit 1898

Peter Wyder führt seinen Betrieb bereits in der vierten Generation. 1898 eröffnete Peter Wyders Urgrossvater Franz in der Surseer Unterstadt eine mechanische Werkstatt. Neben Velos wurden bald auch Näh- und Waschmaschinen verkauft und repariert. Seit 1910 widmet man sich dem Automobil.

Der geplante Umzug der Garage von der Bahnhofstrasse an die Moosgasse war für Peter Wyder absehbar: «Die Situation um die Garage an der Bahnhofstrasse hat sich über die Jahre hinweg massiv verändert.» Erbaut wurde die Garage bereits 1955. «Damals gab es da nur die Strasse und ringsum grüne Wiesen», sagt Wyder. «Damals rollte noch fast der gesamte Nord-Süd-Verkehr der Schweiz durch die Bahnhofstrasse – insofern war die Garage damals genau am richtigen Ort.» Mittlerweile ist das Gebiet um die Bahnhofstrasse jedoch dicht besiedelt und die Strasse selbst zu einer ruhigen 30-Zone geworden.

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