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SURSEE: Blumenkinder verzaubern das Städtli

Der grosse Umzug der Heini-Zunft war äusserst blumig. Mitten im Blumenbeet sang der Pfarreileiter Karaoke.
Charmante Blümchen am Umzug in Sursee. (Bild Edi Wismer/Neue LZ)

Charmante Blümchen am Umzug in Sursee. (Bild Edi Wismer/Neue LZ)

Am Dienstag-Nachmittag in Sursee fuhren noch einmal die grossen Sujets der diesjährigen Fasnacht auf: die Teufel und Engel der Luzerner Maskenfreunde, Schenkastico mit Santas Klauen, die unverbesserliche Fanimalia, die Surseer Fisigöggeler mit ihrem grossartigen Stierkampf im biederen Heim, die silvolle Karnöffelzunft Willisau, die Tätsch-Häxe, umworben von den schrägen Rhythmen der Guuggen. Die Schenker Schtriegourätscher erschienen mit dem Reaktor gegen die Säuligrippe – einem bizarren Ungetüm aus Röhren. Nirgendwo machte das Piratenboot der Fasnachtsclique Chnutu-Teret einen beklemmenderen Eindruck als im dicht bevölkerten Zentrum der Surseer Altstadt. Piraten aus Bäch jagten bedrohlich das Sempischiff. Die Turnhalle der Berufsschule im Chotten wurde zur Wassersporthalle der Mitmeister der Heini-Zunft, die auch flugs das Publikum in ihre Ballspiele einbezogen.

Die Gruppen waren begleitet von schränzenden Guuggenmusigen und weitgehend beherrscht vom Motto des Heinivaters Ruedi Pflugshaupt: Flower- Power. Die Pflugi-Frauen und Gruppen beschenkten das Publikum mit Blumen, und auf dem Blumenwagen der Zunftgesellen sang der Surseer Pfarreileiter Karaoke aus der Zeit der Blumenkinder, denn – so die Meinung der Gesellen – ohne Hendrix geht gar nix.

bg.

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