SURSEE: Der Schul-Laptop ersetzt Papier und Stift

Der persönliche Computer auf dem Schulpult: Für zwei Klassen der Kanti Sursee ist das Realität. Ein Teil der Lehrer fürchtet die Folgen.

Drucken
Teilen
Biologie-Unterricht an der Kanti Sursee: Annina Dietziker am Netbook und Ivan Maros am Mikroskop. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Biologie-Unterricht an der Kanti Sursee: Annina Dietziker am Netbook und Ivan Maros am Mikroskop. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Im Rahmen eines Pilotprojekts wurden zwei Klassen der Kanti Sursee mit so genannten Netbooks ausgerüstet, die täglich in drei von acht Unterrichtsstunden zum Einsatz kommen. «Wir möchten der veränderten gesellschaftlichen Realität im Unterricht Rechnung tragen», sagt Stefan Deeg, Prorektor Oberstufe der Kantonsschule Sursee.

Die Schüler können Notizen mit dem Netbook machen, Hausaufgaben herunterladen oder Zusatzinformationen auf Internetplattformen einsehen. Die Auswirkungen der Geräte auf den Klassenverband werden beobachtet und bei Bedarf wird allenfalls eingeschritten.

Das Surseer Lehrerkollegium sei in der Frage der Netbooks gespalten, sagt Deeg: «Ein guter Teil der Lehrerschaft weist auf die sozialen Folgen hin, oder darauf, dass man Unterrichtszeit verliert, wenn die Einrichtungen nicht funktionieren.»

Ein ähnliches Projekt läuft auch an der Oberstufe Sarnen.

Luzia Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.