SURSEE: Durchgebrannter Stier ist noch immer flüchtig

Am Freitagnachmittag sind in Sursee fünf Munis geflüchtet. Die Tiere haben eine Frau verletzt und zwei Autos beschädigt.

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Ein Muni auf dem Stierenmarkt in Zug. (Archivbild Werner Schelbert/Neue ZZ; kein Bezug zu den aktuellen Ereignissen)

Ein Muni auf dem Stierenmarkt in Zug. (Archivbild Werner Schelbert/Neue ZZ; kein Bezug zu den aktuellen Ereignissen)

Der Vorfall ereignete sich am Freitagnachmittag um zirka 13.15 Uhr. Die fünf Munis wurden an der Zeughausstrasse in Sursee ausgeladen und an Mitarbeiter der Frischfleisch AG übergeben. Dabei haben die Tiere die Absperrung durchbrochen und sind geflüchtet. Zwei Munis konnten im Bereich Zeughaus eingfangen und weggeführt werden, wie die Kantonspolizei Luzern mitteilt.

Rentnerin verletzt
Drei Tiere flüchteten weiter. Einer davon überrannte und verletzte eine 86-jährige Frau auf der Bahnhofstrasse. Die leicht verletzte Frau wurde vom Rettungsdienst 144 in das Kantonsspital Sursee gebracht. Die beiden anderen Tiere beschädigten zwei Autos. 

Aus Sicherheitsgründen wurde ein Tier von der Polizei in der Haldenmattstrasse erlegt. Ein weiterer Muni stürzte auf der Flucht in die Suhre. Auch dieser wurde von der Polizei erlegt. Ein Muni ist in Richtung Surseewald geflüchtet. Wenn das Tier angetroffen wird, so ist umgehend die Polizei zu informieren (Telefonnumer 041 248 81 17).

scd

Blick auf Sursee: Eingekreist die Zeughausstrasse, von wo die Stiere bei der Frischfleisch AG Reissaus nahmen. Im Norden der Surseewald, wo sich der noch gefundene Muni möglicherweise aufhält. (Bild mapsearch.ch)