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SURSEE: Fernbushalt verzögert sich

Das Fernbusunternehmen Domo Reisen aus Zürich muss weiter auf seine Konzession warten. Das hat auch Auswirkungen auf den möglichen Halt in Sursee.
Solche Busse machen Zügen Konkurrenz. (Bild: Gaetan Bally/Keystone (Kloten, 1. November 2017))

Solche Busse machen Zügen Konkurrenz. (Bild: Gaetan Bally/Keystone (Kloten, 1. November 2017))

Das Fernbusunternehmen Domo Reisen aus Zürich wird ausgebremst: Das Bundesamt für Verkehr (BAV) teilte kürzlich mit, dass es voraussichtlich im ersten Quartal 2018 über die notwendige Konzession entscheiden werde. Ursprünglich hätten die ersten nationalen Fernbusse ab dem Fahrplanwechsel vom 10. Dezember verkehren sollen. Das Auftreiben der nötigen Nachweise gestaltet sich laut BAV aber als schwierig.

Das hat auch Auswirkungen auf den möglichen Halt in Sursee. Dort wollte Domo Reisen eine Haltestelle in Bahnhofsnähe haben, die Stadt Sursee hingegen pochte auf einen Standort in der Peripherie (Ausgabe vom 8. August). Nun dürfte es auf die Surentalstrasse hinauslaufen – einen Vorschlag der Stadt. «Wir bedauern, dass sich die Stadt Sursee trotz Einverständnis der Grundeigentümerin SBB gegen einen Halt auf dem Bahnhofplatz wehrt. Man will anscheinend eine Einbindung des Fernbusses in den öffentlichen Verkehr verhindern», sagt Patrick Angehrn, Leiter Linienbusverkehr bei Domo, auf Anfrage.

Der Surseer Stadtpräsident Beat Leu (CVP) widerspricht: «Wir sind überhaupt nicht gegen den Fernbusverkehr – im Gegenteil: Sonst hätten wir Domo Reisen nicht ein Angebot unterbreitet.» Dass dieses nicht beim Bahnhof liegt, habe andere Gründe: «Das Bahnhofgebiet ist ein kantonaler Entwicklungsschwerpunkt und steht entsprechend bei den regionalen Entwicklungsträgern Sursee-Mittelland und Sursee Plus im Fokus.» Die Platzverhältnisse würden einen zusätzlichen ÖV-Halt nicht zulassen. Das sehe an der Surentalstrasse anders aus. «Dieser Standort ist eine gute Alternative», so Leu. (avd)

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