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SURSEE: Frost vermiest Mostobsternte – Ramseier muss Konzentrat importieren

Bei den Mostereien der Ramseier Suisse AG fällt das Ergebnis der diesjährigen Mostobsternte aufgrund des Frosts im Frühjahr ernüchternd aus: Die Ernte ist so klein wie seit 60 Jahren nicht mehr. Weil die Saft- und Konzentrat-Reserven nicht ausreichen, muss Mostobstkonzentrat importiert werden.
Die diesjährige Mostobsternte ist qualitativ gut. (Bild: PD)

Die diesjährige Mostobsternte ist qualitativ gut. (Bild: PD)

Gemäss dem Schweizer Obstverband (SOV) wurden dieses Jahr nur rund 22’000 Tonnen Most-Äpfel und 6000 Tonnen Most-Birnen verarbeitet. Das entspricht bei den Äpfeln nur ca. 24 Prozent und bei den Birnen ca. 39 Prozent der durchschnittlichen Erntemenge der letzten zehn Jahren. Der Ernteertrag bewegt sich auch deutlich unter dem jährlichen Bedarf, der bei rund 80’000 Tonnen Äpfeln und 9600 Tonnen Birnen liegt.

Grund für die kleine Ernte – die kleinste seit 1957 – sind die ausserordentlichen Frostnächte im Frühjahr, heisst es in einer Medienmitteilung der Ramseier Suisse AG vom Donnerstag.

Die durch den Frost deutlich geringer ausgefallene Ernte spürt auch der grösste Mostobstverarbeiter der Schweiz: Bei den Mosterei-Betrieben der Ramseier Suisse AG in Sursee und Oberaach (TG) konnten in diesem Herbst nur rund 14’600 Tonnen Mostobst verarbeitet werden.

Sehr erfreut ist Christian Consoni, CEO der Ramseier Suisse AG, hingegen über die Qualität des diesjährigen Mostobsts: Sie sei ausserordentlich gut.

Kleine Ernte hat Folgen

Das kleine Ernteergebnis hat Einfluss auf die diesjährige Produktion der Ramseier-Produkte. «Wir können unseren Bedarf an Mostobst für die Produktion leider nicht vollumfänglich bis zur nächsten Ernte im Herbst 2018 decken – auch unsere Saft- und Konzentrat-Reserven werden bis dahin aufgebraucht sein», sagt Christian Consoni.

Ramseier hat schnell auf die aussergewöhnliche Situation reagiert und Sofortmassnahmen eingeleitet. «Wir werden geringe Mengen Mostobst-Konzentrat importieren», erklärt Consoni. Der Apfelsaftanteil bestehe bei den Ramseier-Obstprodukten weiterhin zu 100 Prozent aus reinen Schweizern Qualitätsäpfeln. Der Bedarf an Birnen müsse jedoch ausnahmsweise durch Zukäufe aus Italien und Deutschland gedeckt werden. Dabei würden aber genau dieselben Qualitätsansprüche gelten wie bei Schweizer Birnen.

pd/zim

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