SURSEE: Gansabhauet begeistert Surseer

Martinstag, das heisst in Sursee Gansabhauet. Heuer brauchte es starke Nerven, um das Federvieh zu enthaupten.

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Der Schläger versucht die Gans zu köpfen (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Der Schläger versucht die Gans zu köpfen (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Hartnäckig – und das im wahrsten Sinne des Wortes – waren die beiden diesjährigen Gänse des Gansabhauet: Satte zwei Stunden und 20 «Schläger» waren nötig, bis auch das zweite Federvieh abgehauen war. Michael Troxler und Joe Portmann, beide 29 und aus Sursee, waren es, die am Donnerstagnachmittag je eine Gans mit nach Hause brachten.

Archaische Tradition
60 Personen, darunter drei Frauen, meldeten sich als Schläger zum Traditionsanlass. Für die grosse Anzahl an schulpflichtigen Zuschauern schien aber das Rahmenprogramm fast schon wichtiger als der Gansabhauet selbst: Beim «Chäszänne» wurden um die Wette Grimassen geschnitten, während beim «Stangechlädere» Geschenke am hohen Ende eines glatt geschliffenen Baumstammes lockten.

Ismail Osman/bep

Den auführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen LuzernerZeitung.