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SURSEE: «Glöön» nehmen das Städtli ein

Reihenweise standen die Besucher für Heinivater Oliver Schnieper und seine Familie Spalier. Mittendrin machte eine Umzugsgruppe ein ganz spezielles Versäumnis publik.
Ernesto Piazza
Auch Indianer nahmen gestern das Städtli in Beschlag.

Auch Indianer nahmen gestern das Städtli in Beschlag.

Ernesto Piazza

ernesto.piazza@luzernerzeitung.ch

Narren zuhauf hatten sich Heinivater Oliver Schniepers Motto zu Herzen genommen. Die «Glöön» waren am Güdisdienstag im Städtli Soorsi überall anzutreffen. Ob aus Lautsprechern, geguuggt oder von teils schon heiseren Kehlen gesungen: Andreas Gabaliers Refrain «Oli, oli, eh» – eine Hommage an den Fasnachtsregenten – war fast an jeder Ecke präsent.

Exakt 50 Nummern – in Anlehnung an Heinivaters 50. Geburtstag – zogen teils mit lautem Getöse, dann wieder anmutig und rhythmisch tanzend an den Besuchern vorbei. Darunter etwa die Diebetormtöibeler Sursee: Sie hatten die «goldige 20er» als Motto zum 20-Jahr-Jubiläum gewählt und schränzten durch die Altstadt, was das Zeug hielt. Der Spatzentreff, die Kita Wonderwält und der Verein Kinderbetreuung Region Sursee sorgen stets für besondere Farbtupfer.

«Servicetöff» schenkt Warmes aus

Der Wagen der Schenkastico war erneut eine Augenweide. Ihr Motto: «E schiefi Hötte ond schrägi Gschtaute, so tued Schenkastico z Fasnacht waute». Sie fanden ihr Totemögerli und drehten damit ihre Runden. Die Arbeitskollegen von Heinimamme Ursi – «D Servicetöff vo de Sonne z Eich» – waren motorisiert unterwegs und schenkten Kaffee aus.

Die Frauen der Zünftigen liessen mit ihrem Motto «Zirkus Ursoli (Ursi und Oliver) die fasnächtlichen «Glöön» hochleben. Die NOTeTUter aus Nottwil präsentierten zu «Con Corazon» ihre wunderschönen Kleider. Die Jagdgesellschaft Sursee überbrachte dem Heinivater einen Weidmannsgruss. Hätte er den Wagen gesehen, ein kräftiger Weidmannsdank wäre seinen Kollegen gewiss gewesen. Die Fasnachtsgesellschaft Häppere Dagmersellen feierte mit «40 Jahre munter – wir tauchen unter» ihr Jubiläum. Die Gruppe Grobmanns wollte mit «immer e Schrett vorus» den Kindern zeigen, dass der Osterhase schon während der Fasnacht «vo Huus zu Huus» hüpft. Deshalb sollten sie versuchen, ihn schon am Güdisdienstag zu buchen. Mit ihrem tollen Wagen liessen die Fisigöggeler Soorsi die Besucher «die magische Kraft spüren». Die Altheiniväter thematisierten ein weiteres beliebtes Sujet der Surseer Fasnacht – den Chottenchreisel. Und die Zünftigen S(ex)Gesellen erinnerten sich daran, dass sie Heinivater Oli vor vielen Jahren ein Bäumli in den Garten stellten – und noch heute auf das Fest warten. Sie wären bereit, einen neuen Baum zu stellen – vielleicht gebe es ja nochmals ein Kind.

«Es war ein wunderschöner Umzug», sagte Speaker Florian Felber hinterher. «Schön, dass das Wetter so lange gehalten hat.» Meteorologisch erlebten die Besucher nämlich das volle Programm: Sonne, Wind, Regen und auch eine Prise Schnee.

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