SURSEE: Kameras bei Schulanlagen bewähren sich

Seit Februar werden die drei Surseer Schulanlagen Neu St. Georg, Alt St. Georg und Georgette mit Videoanlagen überwacht. Die Erfahrungen sind durchwegs positiv. Neu wird nun die Schulanlage St. Martin auch videoüberwacht.

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Eine Überwachungskamera bei den Veloständern vor dem Schulhaus Alt St. Georg. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Eine Überwachungskamera bei den Veloständern vor dem Schulhaus Alt St. Georg. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Seit der Einführung der Videoüberwachungen bei den Schulanlagen konnten in der Anfangsphase eine handvoll Ereignisse wie Sachbeschädigungen an der Schulanlage, an Velos und Mofas geklärt werden. Dies geht aus einer Medienmitteilung der Stadt Sursee hervor.

Die Fehlbaren seien zur Rechenschaft gezogen worden. Im Weiteren habe eine Diebstahlserie von Velos gestoppt werden können, da die Videoüberwachung wohl abschreckend wirkte. Die Polizei hätte bis anhin nicht miteinbezogen werden müssen.

Videoüberwachung bei Schulanlage St. Martin

Wie aus der Mitteilung der Stadt weiter hervorgeht, häuften sich bei der Schulanlage St. Martin in den letzten Monaten die Sachbeschädigungen. Vandalismus und Littering kamen immer wieder vor, insbesondere an Wochenenden, da die Schulanlage von verschiedenen Jugendlichen für ihre Freizeitaktivitäten genutzt wird.

Trotz Einsatz von Patrouillen der Securitas und zusätzlichen Kontrollen durch die Polizei hätten in den letzten Monaten mehrere tausend Franken für zusätzliche Reinigungen und Reparaturarbeiten gesprochen werden müssen, so die Mitteilung. Deshalb habe der Stadtrat entschieden, dass auch bei dieser Schulanlage Videokameras installiert werden. Für die Erstellung und Inbetriebnahme der fünf Kameras wurde ein Betrag von 20‘800 Franken eingesetzt.

Die Behörden erhoffen sich, dass Sachbeschädigungen und Vandalismus bei der Schulanlage zurückgehen, bzw. bei Vorfällen die Täterschaft jeweils ermittelt werden kann. Der Stadtrat strebe an, die Schulanlage auch weiterhin den Jugendlichen für ihre Freizeitaktivitäten zur Verfügung zu stellen, sofern sich diese an die Platzordnung halten, heisst es.

Aufnahme bei Alarm – sieben Tage aufbewahrt

Die Aufzeichnungen der Videoüberwachungsanlage beim Schulhaus St. Martin erfolgen im gleichen Rahmen wie in den bereits seit Februar 2013 in Betrieb stehenden Videoanlagen bei anderen Schulanlagen. Eine Aufzeichnung erfolgt lediglich im Alarmzustand, das heisst, nur wenn eine Bewegung im entsprechend gekennzeichneten Gebiet stattfindet. Das Video- und Bildmaterial wird zurzeit sieben Tage aufbewahrt und anschliessend werden die Daten automatisch gelöscht. Zustän-dig für die Auswertungen der Aufzeichnungen ist der Hauswart. Weder die Schulleitung noch die Lehrpersonen haben Einsichtnahme.

pd/kst