Sursee kann Altstadt sanieren

Pflastersteine statt Beton: Die Surseer Bevölkerung hat die zweite Etappe der Altstadtsanierung an der Urne mit einer Zwei-Drittels-Mehrheit angenommen.

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Stadtpräsident Ruedi Amrein in der Altstadt: Der Beton wird durch Pflastersteine ersetzt. (Bild: Maria Schmid / Neue LZ)

Stadtpräsident Ruedi Amrein in der Altstadt: Der Beton wird durch Pflastersteine ersetzt. (Bild: Maria Schmid / Neue LZ)

1454 Stimmbürger waren für die Sanierung der Altstadt mit Natursteinplästerung, 688 dagegen. Dies entspricht einem Ja-Anteil von 68 Prozent. Die zweite Variante, den Einbau eines bituminösen Schwarzbelags, wurde mit 620 zu 1329 Stimmen deutlich verworfen. Die Stimmbeteiligung lag bei 36,9 Prozent.

Die Gesamtkosten für die Altstadtsanierung betragen 6,8 Millionen Franken. In der Sanierung enthalten ist unter anderem die Pflästerung eines Grossteils der noch nicht gepflästerten Gassen der Altstadt. Anders als bei der 1. Sanierungsetappe 1996/97, als die Hauptgasse und Teile der Seitengassen gepflästert wurden, sollen nun kleinere Guber-Quarzsandsteine verwendet werden.

Der neue Belag soll für ältere und behinderte Benutzer gut begeh- und befahrbar sein. Ausserdem wird der Brunnen auf dem Mühleplatz leicht versetzt und auf ein Granitpodest gestellt werden. Die bestehenden Brunnen auf dem Hirschenplatz und auf dem Platz zur Farb werden je durch einen neuen runden Brunnen ersetzt. Der
Judenplatz soll 15 Zentimeter tiefer gelegt und die Sure auf 11 Metern beim Platz zur Farb freigelegt werden.

Auch der Surenübergang beim Diebenturm wird erneuert. Vorgesehen sind auch ein Ersatz der Rohre des Wasserleitungssystems und die Erneuerung von Telefon- und Stromleitungen. Realisiert werden 15 bis 20 Abfallcontainer mit unterirdischem Sammelraum für Gebührensäcke.

rem/lm