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SURSEE: Mieter müssen aus dem Neubau ausziehen

Der 4. Stock der Überbauung Buchenhof in Sursee darf nicht für Wohnzwecke genutzt werden. Das hat das Luzerner Kantonsgericht entschieden.
Die Überbauung Buchenhof in Sursee, aufgenommen im Dezember 2015. (Bild: Pius Amrein)

Die Überbauung Buchenhof in Sursee, aufgenommen im Dezember 2015. (Bild: Pius Amrein)

Das Luzerner Kantonsgericht hat entschieden: Der 4. Stock der Überbauung Buchenhof darf nicht mehr für Wohnzwecke genutzt werden, schreibt die «Surseer Woche». Damit erhält die Stadt Sursee Recht. Sie hat die Bauherrin, die Sursee Immo AG, angezeigt, weil sie mit dem Ausbau des 4. Geschosses den maximalen Wohnungsanteil der Liegenschaft von 20 Prozent überschritten hatte (wir berichteten).

Der Stadtrat hat daraufhin verlangt, die sechs bereits belegten Wohnungen per Ende Juni 2016 zu räumen. Dagegen legte die Sursee Immo AG jedoch Beschwerde ein, die nun abgewiesen worden ist. Die Sursee Immo AG wird das Urteil nicht am Bundesgericht anfechten, sagt Inhaber Andreas Gähwiler auf Anfrage.

Was das Urteil für die zwei verbliebenen Mieter – eine Familie und eine Seniorin – bedeutet, lässt sich derzeit nicht abschliessend sagen. Zwar müssen sie gemäss Urteil innert der nächsten zwei Monate ausziehen, was Gähwiler «enttäuscht» zur Kenntnis nimmt. Doch er hofft, dass man mehr Zeit bekomme, mit den Betroffenen neue Lösungen zu finden. «Entsprechende Gespräche mit der kantonalen Schlichtungsbehörde laufen.»

Wie der 4. Stock des «Buchenhofs» künftig genutzt wird, lässt Gähwiler offen. Das sei unter anderem abhängig vom revidierten Bau- und Zonenplan, der derzeit ausgearbeitet wird. Je nach Einsprachen könnte der maximal zulässige Wohnungsanteil im «Buchenhof» doch noch erhöht werden – die Mieter könnten dann wieder einziehen. Das Reglement wird aber frühestens 2018 an der Gemeindeversammlung behandelt. (jon)

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