SURSEE: Neue Schule für 1000 Lehrlinge entsteht

Zu den Bauleuten kommen die Metaller: In Sursee ist ein neues Ausbildungszentrum für 1000 Lehrlinge geplant.

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Momentan arbeiten Rafi Ulrich (vorne links) und seine Kollegen noch auf engem Raum in Schlosserraum für Metallbauer im alten Gebäude. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Momentan arbeiten Rafi Ulrich (vorne links) und seine Kollegen noch auf engem Raum in Schlosserraum für Metallbauer im alten Gebäude. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Der Entscheid fiel oppositionslos: Am vergangenen Dienstag hat eine ausserordentliche Generalversammlung der Metall-Union Luzern, Ob- und Nidwalden (Mulon) einen Kredit von 6,8 Millionen Franken bewilligt. Mit diesem Geld wird dem Staat Luzern im Surseer Industriegebiet ein Stück Land abgekauft und darauf ein Ausbildungszentrum für rund 1000 Lehrlinge aus der Metallbau- und Landtechnikbranche errichtet.

«Es ist ein mutiger, aber weitsichtiger Entscheid», freut sich Verbandspräsident Thomas Wyss aus Littau. Mutig deshalb, weil diese Investition für den rund 200 Firmenmitglieder zählenden Verband kein Pappenstiel sei. «Aber es ist uns in den letzten Jahren gelungen, Geld auf die hohe Kante zu legen.»

Kanton zahlt mit
Rund 5 Millionen Franken muss die Metall-Union selber finanzieren. Die Kantone Luzern, Ob- und Nidwalden leisten gemeinsam einen Beitrag von 1,86 Millionen Franken. Der Neubau ist nötig, weil die Mulon in den eingemieteten Räumlichkeiten beim Surseer Berufsbildungszentrum Kotten aus allen Nähten platzt. «Die Lehrlingszahlen sind in den vergangenen Jahren markant angestiegen», begründet Wyss.

Die Berufschule besuchen die Lehrlinge auch künftig im Berufsbildungszentrum Kotten. Die neue Ausbildungsstätte dient der praktischen, brancheninternen Ausbildung, die in Form von mehrtägigen Kursen angeboten wird. Ist der neue Standort abseits der Berufsschule nicht ein Rückschritt? «Der bisherige Standort war natürlich ideal. Im Kotten bot sich uns aber einfach keine Erweiterungsmöglichkeit», sagt Thomas Wyss. Der neue Standort direkt an der Autobahn sei aber auch gut und für die Lehrlinge leicht erreichbar.

Hans R. Wüst

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.