SURSEE: Ramseier will Umsatz auf 200 Millionen Franken steigern

Die Getränkeherstellerin Ramseier Suisse treibt ihren Ausbau voran: Nach einem neuen Lager und einer Dosenabfüllanlage folgt 2015 der Ausbau der Mosterei. Die Herstellerin von Apfelsaft, Bier und Süssgetränken will im umkämpften Getränkemarkt weiter wachsen.

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Die neue Dosenabfüllanlage von Ramseier in Hochdorf. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Die neue Dosenabfüllanlage von Ramseier in Hochdorf. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Das Ziel sei es, den Umsatz von heute 162 Mio. Fr. auf 200 Mio. Fr. im Jahr 2018 zu steigern, erklärt Geschäftsführer Christian Consoni im Gespräch mit der Nachrichtenagentur sda. Doch in der Gastronomie, neben dem Detailhandel ein wichtiger Absatzkanal für Ramseier, gestaltet sich die Lage nicht gerade rosig. Mit den rückläufigen Umsätzen in der klassischen Gastronomie habe das Unternehmen auch zu kämpfen, räumt Consoni ein.

Allerdings wachse der Markt insgesamt: Getrunken werde immer, sagt der Ramseier-Chef. Der Konsum verlagere sich lediglich vermehrt auf Convenience-Stores wie Kioske oder Take-Aways wie Kebabstände. Wachstumschancen sieht Consoni etwa bei der Apfelschorle, bei neuen Produkten, sowie beim Sauren Most. Diesen füllt die grösste Obstsaftverarbeiterin der Schweiz seit diesem Jahr nicht mehr nur in der Bügelflasche, sondern auch in der Dose ab. Damit will die zum Landwirtschafts- und Nahrungsmittelkonzern Fenaco gehörende Ramseier eine jüngere Zielgruppe ansprechen und so den zuletzt leicht rückläufigen Konsum wieder ankurbeln.

Bereits fest eingeplant ist zudem das Wachstum mit Bier: Als grösste Schweizer Brauerei produziert Ramseier Eigenmarken für Detailhändler wie etwa das Farmerbier für die ebenfalls zur Fenaco gehörende Landi. Für die Produktion von Dosenbier mit der neuen Abfüllanlage hat Ramseier laut Consoni bereits entsprechende Verträge mit verschiedenen Detailhändlern abgeschlossen.

sda