SURSEE: Regelmässige Buskurse statt Rufbus

Weil der PubliCar Sursee immer mehr Personen transportiert, wird das Angebot im Dezember in einen regelmässigen Buskurs umgewandelt.

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(Symbolbild Martin Heimann/Neue ZZ)

(Symbolbild Martin Heimann/Neue ZZ)

Der PubliCar Sursee hat in den letzten Jahren so viele Personen wie noch nie transportiert und die Kapazitätsgrenze erreicht, heisst es in einer Mitteilung der Staatskanzlei Luzern. Für einen weiteren Ausbau müsse viel Geld investiert oder mit Einschränkungen der Verfügbarkeit gerechnet werden.

Der Kanton Luzern als Besteller dieser Busleistungen ersetzt deshalb im Dezember den PubliCar durch fahrplanmässige Buskurse auf zwei Linen. Nicht davon betroffen ist der PubliCar Night.

Mehr Kurse an Werktagen
Die Verbindung zwischen Sursee und Dagmersellen sowie eine Verbesserung ins Surental ab Schlierbach nach Knutwil/St. Erhard sind laut Mitteilung die Grundpfeiler des Ablösekonzepts. So sind auf der Linie Sursee-Knutwil-St.Erhard-Dagmersellen werktags weitere Kurse am Morgen, Mittag und am Abend vorgesehen. Zurzeit prüft der Kanton zusätzlich die Erschliessung des Tempelhofes Uffikon an Wochenenden. Noch offen ist die genaue Linienführung in Knutwil/St.Erhard.

Schlierbach (Etzelwil) wird neu in Büron an die Buslinie zwischen Sursee und Schöftland angeschlossen. Die Linie wird via Büron weiter nach Knutwil/St.Erhard geführt. Die Linienführung in Knutwil/St.Erhard und die Endstation sind noch in Abklärung. Allenfalls wird diese Linie bis Mauensee mit Umsteigemöglichkeit auf den Bus Richtung Ettiswil/Willisau (Käppelimatt) bestellt.

In Büron entsteht damit ein Busknoten. Dabei können die Fahrgäste von Schlierbach immer Richtung Triengen und Sursee und die Fahrgäste von Knutwil/St.Erhard Richtung Triengen und zur Hauptverkehrszeit auch Richtung Sursee umsteigen. Betrieben werden die Linien durch die PostAuto Schweiz AG, Region Zentralschweiz.

ana