Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Sursee schafft sich ein finanzielles Polster für die Zukunft

Die Rechnung der Stadt Sursee schliesst mit einem Plus von 945 000 Franken ab – und kommt somit klar besser daher als budgetiert. Dennoch werden für den Stadtrat die nächsten zwei bis drei Jahre unberechenbar bleiben.
Ernesto Piazza

Die 91 anwesenden Bürger haben gestern Abend die Rechnung 2017 der Gemeinde Sursee einstimmig befürwortet: Bei einem Gesamtaufwand von 81 Millionen Franken schliesst sie mit einem Plus von 945 000 Franken ab. Damit fällt das Ergebnis um 1,85  Millionen besser aus als budgetiert. Der Steuerfuss befindet sich bei 1,85 Einheiten.

Die Stadt Sursee schreibt zum dritten Mal in Folge schwarze Zahlen. Waren es in den letzten Jahren vor allem Sondereffekte, die zu positiven Resultaten führten, kam der Ertragsüberschuss diesmal trotz sinkenden Sondersteuern und höheren Kosten – im Vergleich zu 2016 – zu Stande. Gegenüber dem Vorjahr kann Sursee bei den ordentlichen Steuern Mehreinnahmen von rund einer Million Franken verbuchen. «Die Stadt hat einige gute Steuerzahler bekommen», erklärte Finanzvorsteher Michael Widmer (CVP). Des Weiteren verwies er auf die «eingeschlagene Finanzstrategie des Stadtrats», die sich ebenfalls als zielführend erweise. Vor allem geht es hier um die Eliminierung des strukturellen Defizits der Stadt.

Investitionen von 85 Millionen Franken stehen an

Das gute Ergebnis lässt das Eigenkapital der Stadt Sursee auf 12,8 Millionen Franken steigen. Für Widmer werden die nächsten zwei bis drei Jahre aber «unberechenbar bleiben». Als Herausforderung bezeichnete er auch die rund 85 Millionen an Investitionen, welche für die Jahre 2018 bis 2022 vorgesehen sind. Yvonne Zemp (SP) stellte fest, dass «solid und weitsichtig budgetiert» und eine «grosse Ausgabendisziplin» an den Tag gelegt wurde. Hervorgehoben hatte sie ebenfalls den guten Abschluss des Alterszentrums St. Martin. Die FDP sprach davon, dass sich «die Steuern in eine erfreuliche Richtung» entwickeln. Diesen Weg gelte es, konsequent weiter zu verfolgen. Dieselbe Haltung vertrat die CVP. Ebenfalls an der gestrigen Gemeindeversammlung wurde die Firma Balmer-Etienne als Revisionsstelle für die Amtsdauer 2018 bis 2020 wiedergewählt.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.