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SURSEE: Schwere Vorwürfe gegen den Stadtrat

Die Grünen Sursee haben über das Finanzgebaren des Stadtrats eine Beschwerde eingereicht. Die Katholische Kirchgemeinde soll beschenkt worden sein.
Roseline Troxler
Am Mittwoch soll über die Zukunft des Vierherrenplatz entschieden werden. (Bild: Visualisierung PD)

Am Mittwoch soll über die Zukunft des Vierherrenplatz entschieden werden. (Bild: Visualisierung PD)

Morgen wird an der Kirchgemeindeversammlung über das neue, umstrittene Pfarreizentrum am Vierherrenplatz abgestimmt. Gestern informierten die Grünen Region Sursee, dass sie beim Luzerner Regierungrat eine Verwaltungsbeschwerde einreichen. Darin geht es um den Umgang des Stadtrats mit den öffentlichen Mitteln gegenüber der Katholischen Kirchgemeinde. Die Vorwürfe sind happig: So soll der Stadtrat laut den Grünen seine Finanzkompetenzen überschritten haben und unverantwortlich mit Steuergeldern umgehen. Weiter ist die Rede von Geschenken in Millionenhöhe vom Stadtrat an die Katholische Kirchgemeinde. Laut den Grünen soll der Stadtrat ausserdem das Bau- und Zonenreglement missachten, was die Ersatzabgabe für Abstellflächen angeht.

Stadtrat schweigt zurzeit

Der Stadtrat sagte gestern auf Anfrage, dass er keine Kenntnis von einer Verwaltungsbeschwerde hätte. Für eine Stellungnahme war er daher nicht bereit. Der Kirchenrat weiss von der Beschwerde, will sich aber nicht dazu äussern. Kirchenratspräsident Willi Nick sagt: «Wir haben die Beschwerde zur Kenntnis genommen. Zurzeit liegt der Ball beim Regierungsrat und beim Stadtrat.»

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