Sursee sollte als Prüfungsort gestrichen werden

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FahrprüfungenFolgende Begebenheit unterstreicht, dass die Beobachtungen zu Sursee von Verkehrspädagoge Armin Latscha nicht aus der Luft gegriffen sind: So führte die Häufung ungeklärter Verkehrssituationen in den letzten Jahren zu Unstimmigkeiten zwischen Fahrlehrern und Experten des Strassenverkehrsamtes. Es kam – und kommt – vor, dass Fahrprüfungsexperten des Strassenverkehrsamtes in Sursee Situationen an Prüfungen anders beurteilen als die Fahrlehrer, die ihre Schüler ausbilden. So passiert es, das Prüflinge deswegen durchfallen.

Es ging sogar so weit, das aus diesem Grund Sursee als Prüfungsort gestrichen werden sollte, die Fahrschüler stattdessen in Kriens ihre Fahrtüchtigkeit beweisen sollten. Der heute gültige Kompromiss: Wer in Sursee zweimal scheitert, muss beim dritten Anlauf in Kriens antreten (wir berichteten).

Das rief 2016 auch Politiker auf den Plan, namentlich wendete sich Georg Dubach (FDP, Triengen) mit einer Motion an die Regierung, die ihm diese Ungleichbehandlung der Surseer Fahrschüler erklären sollte. (uus)