SURSEE: Strassenmarkierungen sorgen für Unmut

Das Stadtbauamt orientierte über Tempo-30-Zonen im Gebiet Sursee West. Die geplanten Massnahmen führten zu hitzigen Diskussionen.

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Die blauen Markierungen, welche an der Centralstrasse Fussgängerstreifen ersetzten, sorgten bei der Bevölkerung für Verwirrung. (Bild: Dominik Wunderli)

Die blauen Markierungen, welche an der Centralstrasse Fussgängerstreifen ersetzten, sorgten bei der Bevölkerung für Verwirrung. (Bild: Dominik Wunderli)

ep. Flächendeckend Tempo 30 in Sursee West: Gestern informierten Bauvorsteher Bruno Bucher und Franz Hürlimann, Fachbereichsleiter Strassenbau, Umwelt und Verkehr, über die Umsetzung von Massnahmen im Rahmen der zweiten Etappe.

Dabei ging es einerseits um die Einführung der beiden Rechtsvortritte Schellenrainstrasse und Centralstrasse, andererseits um die Demarkierung von verschiedenen Fussgängerstreifen. Weiter wurden die Anwesenden über die Nachbesserungen in Bezug auf die erste Etappe in Kenntnis gesetzt.

Kompromiss gefunden

Diese Nachbesserungen betreffen folgende Punkte: Zum einen wird der beim Bahnhof entfernte Fussgängerstreifen erneut erstellt – mit einem zusätzlichen Kandelaber. Auf Beginn des Schuljahres 2013/14 sollte dieser Übergang wieder begehbar sein. Zudem hat der Stadtrat entschieden, an der Bahnhofstrasse/Centralstrasse für Fussgänger neue Querungshilfen mit Pfosten zu bauen – allerdings ohne blaue Farbe, wie sie beispielsweise vor dem Stadthaus anzutreffen ist.

Weiter sorgte die künftige Gestaltung der Christoph-Schnyder-Strasse für teilweise hitzige Voten. Letztlich vermochten sich die Anwesenden noch am ehesten mit einem gutschweizerischen Kompromiss anzufreunden. Und zwar soll die Variante Pflanzung von Bäumen, kombiniert mit dem Ausbau von Querungshilfen, für eine sichere Befahrung des Abschnitts vom Wyder-Kreisel bis zum Polizeiposten sorgen.

Auch Kreisel werden geprüft

Zu zusätzlichen, teils intensiv geführten Diskussionen gab auch die geplante Demarkierung der vier Kreisel bei der Migros Anlass. Dabei versuchte Bruno Bucher die Sichtweise des Kantons – dieser will diese Entfernung – darzulegen, allerdings mit wenig Erfolg.

Eine Abstimmung ergab bei elf Stimmen für die Erhaltung auch deren acht Gegenstimmen. Er werde dieses Ergebnis dem Kanton nochmals unterbreiten, sagte der Bauvorsteher. Bis er von Luzern ein Feedback hat, wird mit der Demarkierung dieser Fussgängerstreifen auf jeden Fall noch zugewartet.