SURSEE: Tombola-Hauptpreis ertrogen

Die Staatsanwaltschaft Emmen führt Untersuchungen gegen zwei Schweizer, die am Pelzfellmarkt in Sursee auf betrügerische Art und Weise den Hauptpreis der Tombola ergatterten. Die Deliktssumme liegt bei rund 21'000 Franken.

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Pelzfellmarkt in Sursee (Symbolbild). (Bild: Neue LZ)

Pelzfellmarkt in Sursee (Symbolbild). (Bild: Neue LZ)

Betrug am Zentralschweizer Pelzfellmarkt: Am 5. Februar 2013 fand auf dem Pelzfellmarkt in Sursee eine Tombola statt. Hauptpreis war ein Opel Agila. Kurz vor der Ziehung der Hauptgewinn-Nummer teilte der 71-jährige Loslieferant dem Tombola-Chef mit, dass er versehentlich 10'000 Lose zu wenig geliefert habe. Aus diesem Grund machte der Organisator eine Schadenersatzforderung von 20'000 Franken geltend (Lospreis 2 Franken). Am 26. Februar meldete sich ein 56-jähriger Mann aus Emmenbrücke als Hauptpreisgewinner bei den Organisatoren. Dem Mann wurde das Gewinnauto Mitte März übergeben.

Gewinn war Betrug

Dank der aufmerksamen Kontrolle des Organisationskomitees der Tombola stellte sich heraus, dass der Hauptpreisgewinner zusammen mit dem Loslieferanten das Auto auf betrügerische Art und Weise gewonnen hatte. Unter den nicht gelieferten Losen haben sie das Gewinnlos gefunden und eingereicht. Das Auto haben sie umgehend verkauft um mit dem Erlös die Schadenersatzforderung zu decken.

Die Staatsanwaltschaft Emmen führt gegen beide Personen eine Untersuchung wegen Betrug. Bis zum Abschluss des Verfahrens gilt die Unschuldsvermutung.

pd/nop