SURSEE: Umzonung der alten «Bausünde» wird hinfällig

Der Stadtrat wollte eine Umzonung in der Altstadt vornehmen, um ein altes Wohnhaus zu ersetzen. Die Gemeindeversammlung hat den Vorschlag bachab geschickt. Die Erweiterung des Alterszentrum St. Martin hingegen ist auf gutem Wege.

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Das von den Einsprachen betroffene Gebiet in Sursee, eingekreist die «Alte Schmitte» und das Wohnhaus, das ersetzt werden sollte. (Bild: Mapsearch)

Das von den Einsprachen betroffene Gebiet in Sursee, eingekreist die «Alte Schmitte» und das Wohnhaus, das ersetzt werden sollte. (Bild: Mapsearch)

«Wir finden es nicht richtig, eine Bausünde durch eine andere zu ersetzen»,  sagte Susanne Stöckli (CVP) an der ausserordentlichen Gemeindeversammlung am Montag und fand Gehör: Sechs Einsprachen waren gegen den «Bebauungsplan Oberstadt 23» eingegangen. Ein Wohnhaus sollte ersetzt und mit einem Anbau versehen werden, wozu eine Umzonung notwendig geworden wäre. Bereits mit der Annahme der ersten Einsprache, die sich gegen den Zusatzbau richtete, war das ursprünglich geplante Vorhaben vom Tisch. Das Projekt wurde vom Stadtrat zurückgezogen.

Es werde nun geklärt, ob im Rahmen des angepassten Bauprojekts noch weiterhin ein Bebauungsplan notwendig sei, oder ob ein ordentliches Baubewilligungsverfahren durchgeführt werden kann, teilte der Stadtradt im Anschluss mit.

Alterszentrum St. Martin: Abstimmung im November

Wenig umstritten war die Vorlagezur Erweiterung des Alterszentrums St. Martin. Es wurden keine Änderungen zum Bericht des Stadtrats beschlossen. Die Stimmberechtigten der Stadt Sursee sprechen sich damit für den Sonderkredit über 7,5 Millionen Franken aus. Darüber muss aber laut Gemeindeordnung eine Urnenabstimmung definitiv entscheiden. Diese wird am 30. November stattfinden.

Stimmt das Volk zu, wird die Baueingabe noch 2015 erfolgen, die Fertigstellung ist für Herbst 2016 vorgesehen.

pd/uus