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SURSEE: Werbeaktion für Sommerlager zeigt Wirkung

Auch Nichtmitglieder dürfen morgen mit ins Lager: Dieses «Experiment» der Jungwacht Sursee stösst auf Anklang: Ein Fünftel der angemeldeten Lagerteilnehmer ist neu dabei.

Was bis anhin den Mitgliedern der Jungwacht Sursee vorbehalten war, steht nun allen Buben aus Sursee und den angrenzenden Gemeinden zwischen der 2. Klasse und der 3. Oberstufe offen: der Besuch des Sommerlagers, ein unbestrittener Höhepunkt im Vereinsjahr. Wer von diesem Angebot profitiert, wird im Anschluss ans Lager auch nicht automatisch neu auf­genommen. «Wir zwingen niemanden», betont Samuel Zbinden (18), Lagerleiter der Jungwacht Sursee. Trotzdem hoffe man natürlich, dass so das eine oder andere Neumitglied dazustosse.

Bei der Öffnung des Sommerlagers handelt es sich aber keineswegs um eine Verzweiflungstat, betont Zbinden. Denn: «Im Vergleich zu anderen Vereinen kämpfen wir nicht mit Nachwuchsproblemen.» Damit das auch so bleibe, müsse man aber auch Initiative zeigen, neue Wege gehen. «Nur so überlebt eine solche Jugendorganisation auf die Dauer.»

Um für diese spezielle Aktion zu werben, haben die Köpfe dahinter keinen Aufwand gescheut. Sie haben Plakate aufgestellt, Schulklassen angeschrieben und auch auf Facebook aktiv Werbung gemacht. Dieser Mehraufwand habe sich ausbezahlt, meint Zbinden. 10 der insgesamt 50 Lagerteilnehmer sind keine Mitglieder und zum ersten Mal dabei. «Für einen Verein unserer Grösse ist das ein beträchtlicher Anteil», urteilt Zbinden.

Jungwacht und Blauring wachsen schweizweit

Nicht nur die Jungwacht Sursee fördert erfolgreich ihren Nachwuchs. Sowohl im Kanton Luzern als auch schweizweit nehmen die Mitgliederzahlen von Jungwacht- und Blauring-Vereinen zu, wie Valentin Gmür (23), Medienverantwortlicher Jungwacht Blauring Kanton Luzern, bestätigt. «Seit 2014 sind wir um 300 Mitglieder gewachsen auf nun fast 7000. Damit sind wir der grösste Jugendverband im Kanton – grösser als die Pfadi.» Man sei aber nicht nur gross, sondern auch sehr aktiv – wie beispielsweise die spezielle Aktion «offenes Lager» in Sursee zeige. Daneben präsentiere sich die Jubla jeweils auch an der Luga mit einem eigenen Stand, und viele Scharen beteiligten sich an Gemeindefesten und Chilbis. «Unser ehrenamtliches Engagement wird sehr positiv in der Gesellschaft wahrgenommen», ist sich Gmür sicher.

So erfolgreich sich die Idee eines offenen Lagers für die Jungwacht Sursee auch erwiesen hat, neu ist sie nicht. Schon früher hätte man einzelne Anfragen von Buben, die zwar nicht Jungwachtmitglied waren, aber trotzdem am Lager teilnehmen wollten, gutgeheissen. Das bestätigt Zbinden für die Jungwacht Sursee wie auch Gmür für andere Luzerner Jungwacht- und Blauringscharen. Meist mit positiven Folgen: Der Grossteil trat danach unserem Verein bei. Auf einen ähnlichen Effekt hofft man auch in Sursee.

Kurzentschlossene können sich noch heute für das Lager der Jungwacht Sursee in Scuol GR anmelden. Es beginnt am Samstag und dauert – je nach Teilnehmeralter – eine oder zwei Wochen. Die Kosten liegen zwischen 160 und 240 Franken.

Raphael Zemp

raphael.zemp@luzernerzeitung.ch

Hinweis

Weitere Informationen unter

www.jwsursee.ch

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