SURSEE/PARIS: Calida-Tochter baut über 100 Stellen ab

Die Calida-Tochter Aubade baut in St. Savin in Südwestfrankreich 104 Arbeitsplätze ab. Begründet wird der Abbau mit der rezessiven Wirtschaftslage.

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Aubade-Lingerie in einem Shop. (Bild pd)

Aubade-Lingerie in einem Shop. (Bild pd)

Als weiterer Faktor wird von Calida die ausgeprägten Strukturwandel im Markt für hochwertige Lingerie in den letzten Monaten genannt. Der Standort St. Savin soll zu einer reinen Logistikplattform mit 28 Arbeitsplätzen werden. Der Zuschnitt und die Musterherstellung werden ausgelagert. Die Umsatzentwicklung bei Aubade erfordert in der Konzernrechnung der Muttergesellschaft eine Wertberichtigung der aus dem Erwerb der Aubade Paris SAS verbuchten immateriellen Vermögenswerte.

Diese einmalige Sonderbelastung bestehend aus Wertberichtigung und Restrukturierungskosten werden das diesjährige Ergebnis der Calida Gruppe im Umfang von rund 59 Millionen Franken belasten. Die Sonderbelastung hat laut den Angaben aber nur geringfügige Auswirkungen auf die Liquidität. Die Calida Gruppe weise weiterhin eine positive Netto-Liquidität auf, und die Eigenkapitalquote werde auch nach der Sonderbelastung äusserst solide 60 Prozent betragen. Der Geschäftsverlauf der Marke Calida hält sich trotz der gegenwärtigen Wirtschaftskrise im Rahmen der bereits früher abgegebenen Prognosen.

ap