Surseer Stadtrat überprüft Kommissionen

Gansabhauet, Umwelt, Bauprojekte: Für Themen wie diese gibt's in Sursee Kommissionen. Eine Analyse soll nun zeigen, welche Aufgaben diese 17 Gremien künftig wahrnehmen sollen.

Niels Jost
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Der Surseer Stadtrat hat die Mitglieder und Präsidien seiner Kommissionen gewählt. Dies nicht wie üblich für die Amtsdauer von vier Jahren, sondern nur bis Ende 2022. Grund: Der Stadtrat möchte die Kommissionen, welche nicht vom Volk gewählt werden, überprüfen, wie er mitteilt. «Wir führen eine Standortbestimmung durch», erklärt Stadtpräsidentin Sabine Beck-Pflugshaupt (CVP) auf Anfrage. Konkret sollen der Auftrag, die Notwendigkeit und die politische Zusammensetzung analysiert werden.

Sursee verfügt aktuell über 21 Kommissionen. Nur ein Teil davon – nämlich deren vier – werden vom Volk gewählt: das Urnenbüro sowie die Controlling-, Einbürgerungs- und Bildungskommission. Die restlichen 17 Kommissionen wählt der Stadtrat, etwa die Kommission Gansabhauet, die Bau- oder die Umweltkommission. Diese sollen nun überprüft werden.

«Wichtiges Element für die Partizipation»

Sabine Beck betont: «Es ist nicht so, dass nun alle Kommissionen hinterfragt oder gar abgeschafft werden. Denn sie sind ein wichtiges Element für die Partizipation der Bevölkerung.» Dies diene vielmehr einer Standortbestimmung, so Beck. Diese wurde übrigens nicht von der neuen Stadtpräsidentin in Auftrag gegeben. Gemäss Beck ist dieser Prozess bereits im Frühling vom alten Stadtrat eingeleitet worden.

Nach der Überprüfung folgt Ende 2022 die Wahl der Kommissionen für den Rest der Amtsdauer 2020-2024. (jon)