Surseer Verwaltung setzt vermehrt auf Homeoffice

Mindestens einen Tag pro Woche sollen Angestellte der Surseer Stadtverwaltung von zu Hause aus arbeiten. Die Erfahrungen aus dem Lockdown seien positiv gewesen.

Drucken
Teilen
Das alte Rathaus im Surseer Städtli.

Das alte Rathaus im Surseer Städtli.

Bild: Pius Amrein

(dlw) Homeoffice ist in den öffentlichen Verwaltungen immer breiter akzeptiert. Jetzt hat auch die Stadt Sursee mitgeteilt, sich zu «flexiblen Arbeitszeiten und zum ortsunabhängigen Arbeiten» zu bekennen. «Die Erfahrungen bei der Stadtverwaltung Sursee mit Homeoffice aufgrund der Coronapandemie im Frühjahr 2020 sind positiv ausgefallen», sagt Stadtschreiber Bruno Peter.

Die Stadtverwaltung hat ein Zielband festgelegt: Nicht mehr als 50 Prozent des Pensums, aber mindestens ein Tag pro Woche sollen die Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten. «Die Obergrenze haben wir festgelegt, weil der persönliche Austausch wichtig bleibt», sagt Peter.

Weiterbildung für Führungskräfte

Die Stadträte und die Bereichsleiter hätten sich «jüngst zur Thematik Führen auf Distanz weitergebildet», heisst es weiter. So könnten die betrieblichen Abläufe sichergestellt werden. Für die Bevölkerung komme es zu «keinen Einschränkungen bei der Stadtverwaltung als Anlaufstelle». Prozesse könnten vermehrt digital abgewickelt werden.

Mit der Förderung von Homeoffice will die Stadt Sursee als Arbeitgeber attraktiver werden und auch zur Verkehrsentlastung beitragen, wie es heisst. Gerade zu den Stosszeiten sind die Surseer Strassen häufig verstopft. Insbesondere erleichtere Homeoffice aber «die Vereinbarkeit von Beruf und anderen Lebensbereichen, was in einer Organisation zu einer besseren Diversität beitragen kann», so Bruno Peter.

Mehr zum Thema