SWISSPORARENA: FCL befürchtet Finanznöte: Stierli schlägt Alarm

Bauverzögerung, fehlende Einnahmen, zu hohe Investitionen: Der FC Luzern gerät finanziell ans Limit. Und hofft aufs Gericht.

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Visualisierung der Swissporarena. (Bild pd)

Visualisierung der Swissporarena. (Bild pd)

Der FC Luzern hat derzeit gleich an mehre­ren Fronten gegen ein finanzielles Fiasko anzukämpfen. Ihm entgehen laut Vereinspräsident Walter Stierli pro halbes Jahr eine Million Franken an Werbegel­dern. Dies, weil viele Kunden ihre Werbung erst wieder an den Banden sehen wollen, wenn das neue Stadion in Betrieb ist.

Dessen Bau verzögert sich jedoch wegen Beschwerden von Anwohnern. Mitte März soll das Verwaltungsgericht darüber entscheiden. FCL-Präsident Walter Stierli braucht drastische Worte: «Können wir im Sommer nicht mit dem Bau des neuen Stadions beginnen, ist die Existenz des FCL gefährdet.»

FCL soll immer um 14 Uhr spielen
Die Geldsorgen haben den FCL gezwungen, über die Bücher zu gehen. Nun wehrt sich der Verein gegen eine zwei Millionen Franken teure Flutlicht­anlage, die er im Übergangsstadion in Emmenbrücke erstellen müsste.

Stierlis «einleuchtender» Vorschlag: Der FCL solle doch während dieser Zeit immer am Sonntagnachmittag um 14 Uhr spielen. Dann würde es wohl gar keine Scheinwerfer brauchen.

Luca Wolf

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.