SWISSPORARENA: Kehrtwende – FCL jetzt doch auf Naturrasen

Die zahlreichen Fanproteste gegen den Kunstrasen haben offenbar ihre Wirkung nicht verfehlt: Auch in der neuen Swissporarena wird der FC Luzern seine Heimspiele auf Naturrasen austragen.

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Nach einer erneuten eingehenden Prüfung hat sich der FCL – im Bild Präsident Walter Stierli – gegen Kunstrasen entschieden. (Archivbild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Nach einer erneuten eingehenden Prüfung hat sich der FCL – im Bild Präsident Walter Stierli – gegen Kunstrasen entschieden. (Archivbild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Die rund viermonatige Verzögerung beim Bau des neuen Fussballstadions auf der Luzerner Allmend führt dazu, dass der FC Luzern seine Heimspiele erst mit Beginn der Saison 2011/2012 in der Swissporarena austragen kann. Diese Verzögerung hat es dem Verwaltungsrat der FC Luzern-Innerschweiz AG erlaubt, die Vor- und Nachteile von Kunst- oder Naturrasen nochmals einer ausführlichen und genauen Analyse zu unterziehen, schreibt der FCL in einer Medienmitteilung vom Mittwoch.

Das Resultat dieser Analyse ist überraschend und dürfte bei vielen FCL-Fans auf Zustimmung stossen: Der FC Luzern wird in der Swissporarena auf Naturrasen spielen. Damit kommt der FCL auf seinen Entscheid vom 23. Dezember 2009 zurück, bei dem er sich für den Einbau eines Kunstrasens im neuen Stadion ausgesprochen hatte.

Nach Angaben des FCL haben folgende Punkte zu diesem Entscheid geführt:

  • In der Swissporarena will man Länderspiele durchführen
  • Die Swissporarena ist in erster Linie ein Fussballstadion; die Fremdnutzung ist auf wenige Anlässe pro Jahr beschränkt
  • Eine intensive Pflege sichert dem Naturrasen eine lange Lebensdauer
  • In Kombination mit einer Rasenheizung ist der Naturrasen äusserst robust

Damit steht jetzt definitiv fest: Das erste Spiel in der Swissporarena im Juli 2011 findet auf Naturrasen statt.

pd/zim