SWISSPORARENA: Sportarena Allmend heisst Swissporarena

Das neue Fussballstadion auf der Luzer­ner Allmend wird «swisspor­arena» heissen. Die Stanser Unternehmens­grup­pe Swisspor bezahlt für das Namensrecht in den nächsten zehn Jahren fünf Millionen Franken.

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In den nächsten zehn Jahren heisst das neue Stadion: Swissporarena. (Bilder PD)

In den nächsten zehn Jahren heisst das neue Stadion: Swissporarena. (Bilder PD)

Wie der FC Luzern am Freitagmorgen in einer ausserordentlichen Medienkonferenz mitteilte, engagiert sich die Swisspor-Gruppe in den nächsten zehn Jahren mit insgesamt 10 Millionen Franken.

Davon sind fünf Millionen für das Namensrecht bestimmt, die der noch zu gründenden Stiftung Sport-Luzern zu Gute kommen und anschliessend direkt in die ebenfalls noch zu gründende Stadion Luzern AG fliessen werden.

Der Stadtrat ist einverstanden
Diese fünf Millionen Franken sind laut der Abstimmungsvorlage zweckgebunden und Bestandteil des künftigen Erneuerungsfonds der Swissporarena. Die Stadt ist damit von den jährlich anfallenden Stadion-Betriebskosten befreit.

Die Stadt Luzern hatte ein Vetorecht hinsichtlich des neuen Stadionnamens. Dem Vorschlag des FC Luzern hat der Stadtrat am 3. Dezember zugestimmt.

Nochmals fünf Millionen...
Die zweiten fünf Millionen Franken, die die Swisspor-Gruppe in den nächsten zehn Jahren in den FC Luzern investieren will, betreffen diverse Werbe- und Hospitality-Leistungen, die Weiterführung des bisherigen Co-Sponsorings beim Verein und einen namhaften Beitrag an die Stadion-Zusatzbaukosten für den A+-Standard, der zur Austragung von internationalen Spielen berechtigt.

Marktleader aus Nidwalden
Die Swisspor-Gruppe - ein Familienunternehmen mit Sitz in Stans - umfasst die Marken Eternit, Swisswindows und Swisspor. Ihre Kernkompetenzen sind das Dämmen, Dichten und Schützen von Gebäuden mittels Dämmstoff-, Fenster- und Fassadensystemen. Swisspor beschäftigt in der Schweiz und in Europa 2300 Mitarbeiter und macht einen Jahresumsatz von 800 Millionen Franken.

Bernhard Alpstaeg, Patron der Swisspor-Gruppe, gab dem FC Luzern in seiner Rede sein eigenes Credo gleich als Auftrag mit: «Bescheiden bleiben und etwas mehr arbeiten als andere.»

Gusti Gretener / Zisch

Blick auf die Swissporarena vom Leichtathletik-Stadion Richtung Pilatus.