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Sympathien für zwei Wochen Vaterschaftsurlaub für Luzerner Kantonsangestellte

Ja, aber sagte der Luzerner Kantonsrat zu einer Motion, welche die Verdoppelung des Vaterschaftsurlaubs für Verwaltungsangestellte forderte. Der Rat überwies die Motion teilweise, entschied aber mit der Regierung, auf Bundeslösungen zu warten.
Aktuell steht Vätern nach der Geburt ihres Kindes nur ein freier Tag zu. (Bild: Gaetan Bally/Keystone)

Aktuell steht Vätern nach der Geburt ihres Kindes nur ein freier Tag zu. (Bild: Gaetan Bally/Keystone)

(avd) Der Luzerner Kantonsrat hat eine Motion für teilweise erheblich erklärt, welche einen Vaterschaftsurlaub für Verwaltungsangestellte von zwei Wochen verlangt. Der Regierungsrat hatte empfohlen, den Vorstoss, der von SP-Kantonsrat Urban Sager (Luzern) eingereicht wurde, als Postulat zu überweisen. Mit 62 zu 47 Stimmen entschied das Parlament, den Vorstoss als Motion zu belassen und teilweise erheblich zu erklären. Das wurde mit 78 zu 30 Stimmen bestätigt.

Ungeachtet der Vorstossart war für die Ratsmehrheit klar, dass die Kantonsangestellten einen längeren Vaterschaftsurlaub brauchen. In der Personalverordnung des Kantons Luzern werden fünf Tage gewährt. Viele Grossbetriebe in der Privatwirtschaft gewähren mehr Tage. Die Differenz hatte auch das Luzerner Jugendparlament erkannt – und eine Verbesserung gefordert. Die bürgerliche Ratsseite und die Regierung wiesen darauf hin, dass zuerst die laufenden Diskussionen auf Bundesebene abgewartet werden sollen. Entsprechend wird der Kanton Luzern keinen Alleingang wagen.

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