Täglich 32 F/A-18-Starts: Im Juli wirds richtig laut

Die Ausbildung von Piloten und Einsätze der Luftpolizei bescheren der Region um Emmen im Juli mehr Fluglärm. Im August herrscht dafür Ruhe.

Drucken
Teilen
Oberst Peter Rohrer, Kommandant des Militärflugplatzes Emmen, vor dem Hunter J-4070 auf dem Zuschauerplatz. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Oberst Peter Rohrer, Kommandant des Militärflugplatzes Emmen, vor dem Hunter J-4070 auf dem Zuschauerplatz. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Vier Wochen Donnerwetter aus Düsentriebwerken, vier Wochen Ruhe. Das sind die Aussichten rund um den Militärflugplatz Emmen für die Monate Juli und August. Vom 2. bis zum 28. Juli sind in Emmen acht F/A-18-Jets stationiert. Im Maximalfall starten und landen pro Tag alle acht Jets vier Mal. Das ergibt 32 Starts und 32 Landungen, also 64 Flugbewegungen pro Tag. Dies während der üblichen Flugbetriebszeiten: von Montag bis Freitag jeweils von 8 bis 12 und von 13.30 bis 17 Uhr. «Nachtflüge werden keine stattfinden», sagte der für die F/A-18-Stationierung in Emmen zuständige Major Reto Kurz gestern anlässlich einer Medienorientierung.

6. bis 31. August Totalsperre

Vom 6. bis am 31. August wird die Piste in Emmen für den Flugbetrieb gesperrt: um den Anwohnern eine Ruhepause zu gönnen und die Flugplatzinfrastruktur instand zu halten. Diese vierwöchige Pause gibt es in Emmen schon seit Jahren – wie auch die Stationierung der F/A-18-Jets. Diese sind allerdings letztes Jahr unmittelbar nach der Pistensperrung geflogen und nicht wie heuer davor.

Mit den F/A-18 nimmt die Luftwaffe in Emmen gleich zwei Aufgaben wahr. Einerseits werden junge Piloten in der Handhabung dieses Jets geschult. Andererseits werden Luftpolizeidienste absolviert.

Alexander von Däniken

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung oder als AbonnentIn kostenlos im E-Paper.