TAGUNG: Neat: Zufahrtsstrecken bereiten Probleme

An der Neat-Tagung in Luzern haben verschiedene Akteure aus der Verkehrspolitik über die Zukunft des Bahnverkehrs diskutiert. Die Probleme der Neat würden vor allem im Ausland liegen.

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Arbeiten im Gotthard-Basistunnel. (Archivbild Neue LZ)

Arbeiten im Gotthard-Basistunnel. (Archivbild Neue LZ)

Ständerat Christoffel Brändli und Nationalrat Urs Hany kritisierten an der Neat-Tagung vor allem die Nachbarländer der Schweiz. In Italien und in Deutschland fehlen die Anschlussstrecken an die Neat. Die beiden Politiker forderten, dass der Druck auf die Nachbarländer sowie die EU erhöht werden soll. Michael Gehrken von der Astag betrachtet die Verlagerungspolitik auf die Schiene gar als gescheitert.

Keine Nutzen für Uri
Trotzdem waren auch optimistische Voten zu hören. Am Lötschberg sei der Güter- und Personenverkehr nach der Fertigstellung des neuen Tunnels stark angestiegen. Die Neat werde auch am Gotthard die Erwartungen im Grossen und Ganzen erfüllen, meinte Ueli Stückelberger vom Bundesamt für Verkehr. Weniger gut sieht es für den Kanton Uri aus. Dort würde die Neat keine wirtschaftlichen Nutzen bringen, sagte Thomas Egger von der Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete.

Diverse Aspekte diskutiert
Die Neat-Tagung fand am Freitag auf Einladung des Fachverbandes der Schweizer Infrastrukturbauer Infra, des Verbandes der verladenden Wirtschaft und der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete fand in Luzern statt. An diesem Anlass wurden diverse Aspekte der Neat diskutiert, wie die Infra in einer Medienmitteilung schreibt.

pd/das