TAGWACHE: Der Güdismontag startet mit Orangenschlacht

2000 Personen strömten am Güdismontag in die Luzerner Gassen, um den Start in die zweite Runde der Fasnacht zu erleben.

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«Brüelääää!» – dann regnete es am frühen Montagmorgen Orangen. (Bild Jan-Michael Gerber/Zisch)

«Brüelääää!» – dann regnete es am frühen Montagmorgen Orangen. (Bild Jan-Michael Gerber/Zisch)

Bei winterlichen und nasskalten Temperaturen besammelten sich um 5.30 Uhr gemäss Radio Pilatus 2000 Personen auf dem Luzerner Kapellplatz, 1000 weniger als im Vorjahr.
Zusammen mit dem Weyzunftmeister Franz Heini startete die Gefolgschaft anschliessend um 5.45 Uhr zum Umzug durch die Luzerner Gassen Richtung Löwenplatz. Die Fasnächtler zogen unbekümmert ihren gemächlichen, aber lauten Weg durch die Luzerner Innenstadt, begleitet durch den Klang von Guugenmusigen.

Orangenwerfen auf dem Kapellplatz
Auf dem Kapellplatz wurden Orangen unter die Fasnächtler geworfen. Wer laut brüllte, hatte eher eine Chance, sich eine Orange zu ergattern. Diese wurden aber nicht mehr geschmissen, denn dies hätte leicht ins Auge gehen können. Zudem gab es - wie in den vergangenen Jahren - vereinzelt Personen, welche die Orangen zurückwarfen.

Nicht nur in der Stadt Luzern, sondern auch in zahlreichen anderen Gemeinden der Zentralschweiz herrscht am Güdismontag Fasnacht total. Die närrische Zeit hatte am Schmutzigen Donnerstag begonnen und wird erst in der Nacht auf Aschermittwoch enden.

René Meier/Zisch


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