TALSTRASSE: Korridor sorgt für Unsicherheit

Der Kanton Luzern will in Hochdorf eine Umfahrungsstrasse bauen. Doch bei der Planung bestehen Unklarheiten und die Gemeinde kann Land nicht verkaufen.

Ernesto Piazza
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Hochdorf soll durch eine Umfahrung zukünftig von Verkehr verschont bleiben. (Archivbild) (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Hochdorf soll durch eine Umfahrung zukünftig von Verkehr verschont bleiben. (Archivbild) (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Zunehmender Verkehr in Hochdorf: Als Entlastung plant der Kanton mit der sogenannten Talstrasse eine Umfahrungsstrasse. Das Departement Bau, Umwelt und Wirtschaft hat in betroffenen Seetaler Gemeinden eine Vernehmlassung durchgeführt. Zwei Varianten haben sich herauskristallisiert. Bei beiden soll Hochdorf oberirdisch umfahren werden. Unklar ist, ob im Turbigebiet bei der ARA Hochdorf Industrieland für das Projekt benötigt wird.

Landzerstückelungen drohen

Sie hätten dafür vorsorglich einen Korridor reserviert, sagt Gemeinderat Markus Stocker. Diese Massnahme führt dazu, dass von fünf Parzellen Industrieland bisher nur zwei verkauft wurden. Beide sind vom Landkorridor nicht tangiert. Für eine dritte Parzelle gibt es einen Interessenten. Anders die Situation bei den übrigen beiden: Auf diesen Reserven dürfte die Gemeinde sitzen bleiben. Weil der Korridor hier eine massgebende Rolle spielt. Sollte er Bestandteil der Talstrasse werden, müssten Eigentümer mit einer Zerstückelung des Landes rechnen. Das Vorhaben ist im aktuellen Bauprogramm für die Kantonsstrassen im Topf B. Der Kantonsrat wird Ende 2014 das neue Bauprogramm 2015 bis 2018 beschliessen und über die Aufnahme und die zeitliche Zuordnung von Vorhaben befinden.

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