«Tatort»: Bund verweigerte Fördergelder

Der «Tatort» sorgt weiterhin für Schlagzeilen. Dabei komme Luzern in diesem Krimi so gut weg wie kaum eine andere Stadt, so ein Experte.

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Stefan Gubser und Sofia Milos in der Stadt Luzern. (Bild: SRF)

Stefan Gubser und Sofia Milos in der Stadt Luzern. (Bild: SRF)

«Wunschdenken». So heisst nach einem längeren Unterbruch die erste Schweizer Folge des Fernsehkrimis «Tatort». Sie wurde vom ursprünglich geplanten Ausstrahlungstermin im April abgesetzt. Begründung des Schweizer Fernsehens: Der Film sei zu wenig gut und müsse nachgebessert werden.

Deutscher Drehbuchautor

Nun wurde bekannt, dass der «Tatort» bereits vor dem Dreh in der Stadt Luzern die erste Qualitätshürde nicht überstanden hatte. Das Bundesamt für Kultur (BAK) befand das Drehbuch für nicht unterstützungswürdig. «Das Drehbuch genügte den Qualitätsansprüchen nicht», sagte Martin Schmassmann, der zuständige Intendant im Bundesamt für Kultur gegenüber der «Sonntagszeitung». Er habe auch nicht verstanden, wieso man bei einem Schweizer «Tatort» auf einen deutschen Drehbuchautor gesetzt habe. Das Bundesamt zahlte deshalb auch keine Fördergelder.

Luzern kommt gut weg

Der Filmkritiker der «Sonntagszeitung» sagt, die Stadt Luzern habe überhaupt keinen Grund, sich zu beklagen, sie komme sehr gut weg. Mehrfach zeigten Kameraschwenks die Schönheiten von Stadt und See. So gut habe im «Tatort» schon lange keine Stadt mehr ausgesehen.

Jan Flückiger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.