Taubenbestand: Diät bringt Stabilität

«Altes Brot bringt Taubenkot.» Mit solchen und ähnlichen Slogans erinnern Plakate in der Luzerner Innenstadt daran, dass Tauben nicht gefüttert werden sollten. Dies soll den Bestand weiter stabilisieren.

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Die Taubenpopulation in der Stadt Luzern ist seit 2007 stabil - dies soll auch so bleiben. (Archivbild/Neue LZ)

Die Taubenpopulation in der Stadt Luzern ist seit 2007 stabil - dies soll auch so bleiben. (Archivbild/Neue LZ)

Die Plakate sollen zu einer geringeren Vermehrung der Tauben und damit zu einer stabilen Population beitragen, schreibt die Stadt Luzern in einer Mitteilung. Tauben würden mehr profitieren, wenn sie nicht gefüttert würden. Dann müssten sie ihr Futter nämlich selber suchen und es bleibe weniger Zeit fürs Brutgeschäft. Dann gebe es zwar weniger, dafür vitalere Jungtiere. Der kleine Taubenbestand führe zu gesünderen Tauben und weniger Kot.

Dank dem Projekt «Stadttauben Luzern» konnte der Taubenbestand in den Jahren 2001–2007 halbiert und der Gesundheitszustand der Tauben verbessert werden. Seither sei der Taubenbestand auf tiefem Niveau stabil. Dies belegen die regelmässigen Zählungen.

pd/bep