Taxis greifen zur Selbstjustiz

Taxis ohne Konzession sind besser als ihr Ruf. Das sagt der Präsident der «wilden» Chauffeure in Luzern. Er warnt davor, sich weiter gegenseitig zu bekämpfen.

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Ein Taxi in Luzern. Die Stadt Luzern plant eine Totalrevision des bestehenden Taxireglements. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Ein Taxi in Luzern. Die Stadt Luzern plant eine Totalrevision des bestehenden Taxireglements. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Nächste Runde im Luzerner Taxi-Streit: Weil sich die konzessionierten Taxis von den Behörden im Stich gelassen fühlen, werden fehlbare Kollegen ohne Lizenz, so genannte «Wilde», systematisch verzeigt – 18 Mal in den letzten beiden Wochen. Markus Reding, Präsident der «Vereinigung der wilden Taxis», plädiert dafür, einen Gang herunterzuschalten und den Zwist untereinander friedlich beizulegen. Dies bedinge jedoch, dass auch die konzessionierten Taxifahrer zu ihren eigenen Fehlern stehen würden. Gleichzeitig prangert Reding das Luzerner Modell mit seinen verschiedenwertigen Konzessionen als «wettbewerbsverzerrend» an. Er fordert «gleich lange Spiesse» für alle Anbieter von Taxifahrten, gerade auch was die Standplätze beim Bahnhof anbelangt.

Dave Schläpfer

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.