Taxis übernehmen Notfall-Fahrten

Bei Notoperationen muss Blut möglichst schnell zur Verfügung gestellt werden. Für Bluttransporte kommen deshalb vermehrt Taxis zum Einsatz.

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Stella Vrbanovic, Mitarbeiterin des Blutspendezentrums Luzern, übergibt «Taxi 2000»-Chef Roland Müller in Luzern eine gekühlte Box mit Blutbeuteln. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Stella Vrbanovic, Mitarbeiterin des Blutspendezentrums Luzern, übergibt «Taxi 2000»-Chef Roland Müller in Luzern eine gekühlte Box mit Blutbeuteln. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Braucht ein Spital Blut für eine Notoperation, hat die Blutgruppe des Patienten aber nicht vorrätig, muss es schnell gehen. Jetzt müssen die regionalen Blutspendezentren reagieren – zu jeder Tages- und Nachtzeit. Beim Blutspendezentrum in Luzern werden für den Transport von Blutkonserven vermehrt Taxis aufgeboten. Verantwortlich für die so genannten «Blutfahrten» ist Roland Müller, Chef von Taxi 2000. Vier bis fünf Mal pro Woche sind Müller und seine Chauffeure notfallmässig im Einsatz. Für das Blutspendezentrum in Luzern ist die Zusammenarbeit ein Glücksfall. Denn würden die Spitäler eigene Fahrzeuge zur Abholung schicken, würde das zu lange dauern.

Pascal Imbach

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