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TCS wehrt sich gegen neue Verkehrsführung am Pilatusplatz in der Stadt Luzern

Der TCS fordert, dass die bestehende Verkehrsführung am Pilatusplatz beibehalten wird. Die Prüfung eines neuen, unterirdischen Parkhauses begrüsst er hingegen.
Der Verkehrsfluss an der Obergrundstrasse soll neu verteilt werden. Der TCS fordert, dass die bestehende Verkehrsführung beibehalten wird. (Bild: Dominik Wunderli, Luzern, 28. März 2019)

Der Verkehrsfluss an der Obergrundstrasse soll neu verteilt werden. Der TCS fordert, dass die bestehende Verkehrsführung beibehalten wird. (Bild: Dominik Wunderli, Luzern, 28. März 2019)

(pd/sre) Im Zusammenhang mit dem Sanierungs- und Aufwertungsprojekt am Pilatusplatz liess die Stadt Luzern eine alternative Verkehrsführung, die sogenannte «Y-Lösung», prüfen. Diese sieht vor, die während der Bauzeit vorgesehene provisorische Verkehrsführung als dauerhafte Lösung beizubehalten. Der Verkehr würde dabei zukünftig grösstenteils über den Hallwilerweg laufen.

TCS will zur alten Ordnung zurück

Der TCS stellt sich nun in einer Mitteilung gegen eine dauerhafte Verkehrsführung über den Hallwilerweg. Er fordert, dass die Verkehrsführung nach den Bauarbeiten in Zusammenhang mit der Sanierung des Krienbachkanals wieder in den Ursprungszustand zurückversetzt wird.

Gemäss dem TCS würden mit einer neuen Verkehrsführung zahlreiche Nachteile entstehen – für das lokale Gewerbe, die lokale Bevölkerung im Allgemeinen und die angrenzenden Quartierbewohner im Speziellen. Die wegfallenden Parkplätze würden sich zudem negativ auf die Geschäfte rund um den Pilatusplatz auswirken. Zudem sieht der TCS in der neuen «Flaniermeile» kein Potenzial. Es würde auch in Zukunft so viel Verkehr herrschen, dass nichts zum Verweilen einlade. Vielmehr solle man ein Augenmerk auf den angrenzenden Stadthauspark legen. Die TCS fordert, dass der Innenhof des Stadthauses vollumfänglich und ganzjährig geöffnet wird.

Parkhaus sei konstruktiver Vorschlag

Der neue, verkehrsberuhigte Pilatusplatz würde einen Parkplatzabbau zur Folge haben: 46 Parkplätze an der Obergrundstrasse und dem Hallwilerweg würden bei der «Y-Lösung» wegfallen. Der Stadtrat lässt nun abklären, ob und wie die Parkplätze erhalten werden können. Eine Variante ist ein neues, unterirdisches Parkhaus unter der Obergrundstrasse auf Höhe des Stadthauses.

«Das Parkhaus erachten wir als eine sehr gute Alternative», sagt Alexander Stadelmann, Geschäftsführer der TCS-Sektion Waldstätte. «Es freut uns, dass die Sinnhaftigkeit der 46 Kurzzeitparkplätze für das lokale Gewerbe erkannt wurde und dass diese beibehalten werden. Dies garantiert eine optimale Erreichbarkeit und stellt sicher, dass kein Mehr- und Suchverkehr entsteht.»

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