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THEATER: «Eine gute Art, jung zu bleiben»

Die Seniorenbühne Luzern geht mit ihrem neuen Stück auf Tournee. Die zwischen 61 und 85 Jahre alten Mitglieder müssen dabei geistig sowie körperlich harte Arbeit leisten.
Yvonne Imbach
Mitglieder der Seniorenbühne Luzern proben für die Premiere am Mittwoch. Bild: Manuela Jans-Koch (Luzern, 28. Oktober 2016)

Mitglieder der Seniorenbühne Luzern proben für die Premiere am Mittwoch. Bild: Manuela Jans-Koch (Luzern, 28. Oktober 2016)

Geprobt haben sie in einem Zivilschutzraum, wo auch das Material eingelagert wird. Am Mittwoch gilt es dann ernst: Dann feiert die Seniorenbühne Luzern die Premiere ihrer neuesten Produktion «D Jagd nach em Zylinder». Seit Ende August haben die rund 30 Mitglieder mit Regisseur Beni Kreuzer das Stück einstudiert. Der Zweiakter aus der Feder von Peter Hinrichsen ist ein Lustspiel und soll – wie jedes Stück der Seniorenbühne – die Zuschauer zum Lachen bringen. Tony Zumstein, Sekretär der Seniorenbühne, weiss, was sich das Stammpublikum wünscht: «Die Zuschauer freuen sich über Abwechslung im Alltag. Das Lachen, Schmunzeln und die Freude sollen nicht zu kurz kommen.»

45 Aufführungen bis im April

Nach zwei Aufführungen diese Woche in Luzern geht die Seniorenbühne auf Tournee. Warum geht das Theater zum Publikum, kommt das Publikum nicht ins Theater? «Wir wollen auch diejenigen erfreuen, die nicht mehr so mobil sind oder in einem Altersheim leben. Deshalb sind wir in der ganzen Zentralschweiz unterwegs», sagt Zumstein. Der Tourplan ähnelt dem einer begehrten Rockband: In den letzten zwei Jahren wurden je 57 Aufführungen gespielt, dieses Jahr stehen auch bereits 45 Termine bis Ende April fest. Einzig im Dezember gönnen sich die agilen Senioren im Alter zwischen 61 und 85 Jahren eine Pause.

Gegründet wurde die Seniorenbühne Luzern 1979. Das Mindestalter liegt übrigens bei 55 Jahren. Viel wichtiger ist jedoch die Freude am Theater, sei es auf oder hinter der Bühne. «Theaterspielen hält unseren Körper und unseren Geist fit. Es bedeutet, Texte zu lernen, an sich zu arbeiten und in eine Bühnenfigur zu schlüpfen. Es ist eine gute Art, jung zu bleiben!», schwärmt Zumstein. Und für die körperliche Ertüchtigung sorgt der Umstand, dass die Seniorenbühne eine Wanderbühne ist und die Kulissen mittransportiert werden. «Alle helfen beim Ausladen und Aufstellen», so Zumstein.

Yvonne Imbach

Der Eintritt ist frei

Die ersten Aufführungen finden am 2. und 3. November, 19.30 Uhr im Saal der Lukaskirche Luzern statt. Freier Eintritt (Kollekte). www.seniorenbuehne-luzern.ch

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