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Theater Escholzmatt: Aladin bringt den Orient ins Entlebuch

Mit «Aladin und die Wunderlampe» zieht das Theater Escholzmatt Jung und Alt in den Bann. Die Märchenproduktionen sind eine Erfolgsgeschichte.
Monika van de Giessen
Matthias Gerber als Aladin (links) und Florian Schnider als böser Zauberer. (Bild: Manuela Jans-Koch, Escholzmatt, 22. November 2018)

Matthias Gerber als Aladin (links) und Florian Schnider als böser Zauberer. (Bild: Manuela Jans-Koch, Escholzmatt, 22. November 2018)

Das Theater Escholzmatt begeistert alle zwei Jahre zur Adventszeit Kinder und Erwachsene mit einer Märchenproduktion. In den anderen Jahren wird traditionelles Theater gespielt. Mit dem orientalischen Märchen «Aladin und die Wunderlampe» ist es dem Ensemble um Regisseurin Nora Banz gelungen, Jung und Alt zu begeistern. Das gleichnamige Märchen aus «Tausendundeiner Nacht» bildete die Vorlage der Escholzmatter Produktion. Dazu die Regisseurin: «Mir war wichtig, dass man auf die Originalversion zurückgreift.» Banz wollte beispielsweise keinen fliegenden Teppich im Stück. Die Umsetzung in den Entlebucher Dialekt ist ihr gelungen. Hervorzuheben ist die Leistung aller Akteure, die an der Hauptprobe spielerisch überzeugten.

Zu den herausragenden Darstellern gehören Matthias Gerber in der Rolle als Aladin und Florian Schnider als Zauberer. Matthias Gerber überzeugt mit einer enormen Bühnenpräsenz und nicht weniger als 200 Einsätzen.

Vom Kinderchor auf die Bühne

Erstmals im Ensemble dabei ist die zwölfjährige Jana Zemp als Daja. Als Mitglied des Kinderchors Utopia ist sie es sich gewohnt, auf der Bühne zu stehen. «Theater spielen ist aber etwas anderes», sagt die Schülerin. Es mache ihr Spass, dass man im Theater andere Leute kennen lerne und in eine Rolle schlüpfen könne. Sie möchte auch in den nächsten Jahren weiter Theater spielen. So wie ihre Mutter, Karin Zemp, die früher mitspielte und heute als Souffleuse eingreift, wenn es dies erfordert.

Das Märchen erzählt die Geschichte vom einfachen, jungen Aladin. Ein böser Zauberer gibt sich als sein Onkel aus und will mit seiner Hilfe in den Besitz der Wunderlampe kommen, die ihn zum mächtigsten Menschen machen soll. Aber Aladin kann die Lampe für sich gewinnen und mit der Hilfe des Flaschengeistes (Walter Stadelmann) erhält er sogar die schöne Prinzessin Jasira (Sibylle Bieri) zur Frau. Am 24. November ist Premiere, acht weitere Aufführungen folgen.

Hinweis: Gespielt wird noch bis am 16. Dezember. Hotel Löwen Escholzmatt. Online-Reservation: www.theater-escholzmatt.ch oder Tourismusbüro Escholzmatt, Telefon 041 486 01 28, Mo bis Fr, 9 bis 11 Uhr und 16 bis 18 Uhr. Sa/So, 9 bis 11 Uhr.

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