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Theater Gettnau: Junggesellen geraten in arge Schieflage

Auf der Bühne der Theater Fründa Gettnau geht handfest die Post ab - nicht zuletzt wegen eines Briefträgers, der die Mär einer angeblichen Junggesellensteuer verbreitet.
Hannes Bucher
Eine Szene aus dem Stück «D’Junggselle-Stüür» der Theater Fründa Gettnau. Von links: Roli Vogel, Willi Bättig, Markus Bucher und Sepp Krähenbühl. (Bild: Eveline Beerkircher, 13. März 2019)

Eine Szene aus dem Stück «D’Junggselle-Stüür» der Theater Fründa Gettnau. Von links: Roli Vogel, Willi Bättig, Markus Bucher und Sepp Krähenbühl. (Bild: Eveline Beerkircher, 13. März 2019)

Es geht auch die vierte Saison auf der Bühne der Theater Fründa Gettnau mehr als turbulent zu und her. Alles dreht sich im diesjährigen Schwank «D’Junggselle-Stüür» um drei eingefleischte Junggesellen, die aufs Mal in Torschlusspanik geraten. Der Grund: Der Dorfbriefträger will sie aufs Eis führen und verbreitet mit einem fingierten Brief die Mär, dass demnächst eine massive Junggesellensteuer eingeführt werde. Nichts wie los also und auf Brautschau.

Dabei stellen sich die drei Junggesellen bewusst möglichst tollpatschig an. Um einen Korb einzufangen nämlich. Mit drei schriftlichen Absagen wären sie wiederum von der Steuer befreit. Da taugen als scheinbare Bräute auch die rabiate Babette (Luzia Bättig) oder die naive Susi Stöckli (Daniela Estermann). Was aber, wenn diese zusagen?

Eine Szene aus dem Stück «D’Junggselle-Stüür» der Theater Fründa Gettnau mit Sandra Giovanoli (links) und Helena Bättig. (Bild: Eveline Beerkircher, 13. März 2019)

Eine Szene aus dem Stück «D’Junggselle-Stüür» der Theater Fründa Gettnau mit Sandra Giovanoli (links) und Helena Bättig. (Bild: Eveline Beerkircher, 13. März 2019)

Regisseur mit komödiantischem Spielflair

Roli Vogel spielt den Gottfried Stünzi, einer der Junggesellen. Er stand auch in den bisherigen Stücken stets auf der Bühne. Er liebt und lebt mit Inbrunst möglichst quere und ausgefallene Rollen. Den Komödianten zu geben, das scheint ihm buchstäblich auf den Leib geschrieben. Diese Saison führt er gleichzeitig auch Regie. Der Besuch der Hauptprobe zeigt: Unter seiner Spielführung wird auf der Bühne recht zünftig Furore gemacht, die Rollen sind krass ausgeschmückt. Vielleicht da und dort auch mal etwas gar fest gezeichnet.

Das Stück selber geizt an sich schon nicht mit handfesten Saft- und Kraftausdrücken. Da verzieht sich gar der geduldige Hund Bless gern mal in seine Hundshütte – wenn da mit Jakob Amacher (Willy Bättig) nicht schon ein Zweibeiner drin wäre. Auch diese Pointe wohl zum Gaudi der Besucher an der Premiere vom 15. März.

Weitere Aufführungen: 16., 22. und 23. März, jeweils um 20 Uhr; 17. März um 13.30 Uhr. Jeweils in der Mehrzweckanlage Kepinhowa Gettnau. www.theaterfründa-gettnau.ch

Eine Szene aus dem Stück «D’Junggselle-Stüür» der Theater Fründa Gettnau mit Roli Vogel (links) und Helena Bättig. (Bild: Eveline Beerkircher, 13. März 2019)

Eine Szene aus dem Stück «D’Junggselle-Stüür» der Theater Fründa Gettnau mit Roli Vogel (links) und Helena Bättig. (Bild: Eveline Beerkircher, 13. März 2019)

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